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Der "Wohn- und Kulturpark Töste" im Herzen Tostedts ist bald bezugsfertig

Brkhard Allwardt vor dem wachsenden Wohn- und Kulturpark Töste
bim. Tostedt. Der "Wohn- und Kulturpark Töste" wächst. Das landkreisweit einmalige Bauprojekt des Ratsherrn und Agenda 21-Vorsitzenden Burkhard Allwardt, das Leben im Herzen Tostedts in einem Energieeffizienzhaus mit dem Kulturerleben kombiniert, soll im Dezember bezugsfertig sein. Wie berichtet, entsteht das zweieinhalbgeschossige Gebäude mit 15 Wohnungen nahe der Sparkasse und dem Marktplatz Am Sande. Das WOCHENBLATT erhielt eine exklusive Führung über die Baustelle.
Baubeginn des "Wohn- und Kulturparks Töste" mit einer Grundfläche samt Parkplätzen von 2.400 Quadratmetern und einer Wohnfläche von ca. 1.400 Quadratmetern war im Februar. Im Erdgeschoss entstehen sechs, in der ersten Etage fünf und in der zweiten Etage vier barrierefreie Wohnungen mit Größen zwischen 60 und 100 Quadratmetern, die entweder mit Balkon oder Terrasse ausgestattet sein werden. Es gibt ein Treppenhaus und einen Fahrstuhl. Eine kleine Wohnung mit 40 Quadratmetern soll später evtl. erforderlichem Betreuungspersonal zur Verfügung stehen.
Die Wohnungen sind bereits seit vergangenem September verkauft, elf stehen aber noch zur Vermietung.
"Die Sparkasse Harburg-Buxtehude hat das Finanzmanagement für alle Wohnungen übernommen. So wissen die Handwerker, dass ihre Bezahlung gesichert ist", so Allwardt.
Mit Stromspeicher, Photovoltaik-Anlage, Solarthermie und Wärmerückgewinnung wird die hauseigene Strom- und Energieversorgung sichergestellt. "In jeder Wohnung wird es einen Wärmetauscher geben, über den die Temperatur für jeden Raum individuell gewählt werden kann", erklärt Allwardt. Alle Wohnungen erhalten zudem einbruchsichere, elektrisch betriebene Rolläden.
Hinter dem Haus in Richtung des Kirchweges und der Grundschule Dieckhofstraße hat Burkhard Allwardt für 25 Jahre eine 3.600 Quadratmeter große Grünfläche gepachtet. In diesem öffentlich zugänglichen Park sollen u.a. historische landwirtschaftliche Geräte sowie Skulpturen regionaler Künstler präsentiert werden.
Die Zufahrt zum Wohnpark erfolgt vom Sande aus neben dem Kirchweg.
Eine Sache will Burkhard Allwardt noch geklärt haben: "Es kursieren im Ort wilde Gerüchte, dass wir nicht mit den Marktbeschickern und der Verwaltung sprechen. Das stimmt nicht", so Allwardt. Der Markt sei nicht in Gefahr. "Wir sind doch froh, dass der Markt da ist und die Bewohner hier zentral einkaufen können", erklärt er.