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Stehende Ovationen für den langjährigen Werbekreis-Schatzmeister Heinz Böckenhauer

Werbekreis Maskottchen Ekki überreichte Heinz Böckenhauer einen Präsentkorb. Katja Kröger-Mollin würdigte seine Verdienste für den Werbekreis in einer Rede
 
Heinz Böckenhauer gratuliert seiner Nachfolgerin im Amt, Kathrin Simon
bim. Tostedt. Es war ein bewegender Moment: Vor drei Jahren hatte er bereits seinen Rückzug angekündigt, es sich dann aber doch noch einmal anders überlegt. Umso schwerer fiel es jetzt Heinz Böckenhauer, als er sich - mit den Tränen kämpfend - nach drei Jahrzehnten aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt des Schatzmeisters des Werbekreises Tostedt verabschiedete. Die Mitglieder dankten ihm für sein großartiges Engagement mit stehenden Ovationen und anhaltendem Beifall - und wählten ihn einstimmig zum Ehrenvorstand.
"Du bist uns ans Herz gewachsen. Der Werbekreis ist neben deiner Frau Flora und deinen Kindern zu deinem Herzstück geworden, und du bist das Herzstück des Werbekreises. Du bist der perfekte Mann für dieses Amt. Auf dich ist immer Verlass", würdigte Juwelierin Katja Kröger-Mollin Böckenhauers Verdienste. Doch trotz seines Abschieds aus dem Amt des Schatzmeisters, ist Heinz Böckenhauer noch längst nicht entlassen. "Auch als Ehrenvorstand bist du nicht aus der Arbeit entbunden, sondern befördert", machte Katja Kröger-Mollin deutlich.
Dem schloss sich Tostedts Bürgermeister Gerhard Netzel an: "Sie haben sich bei allem, was sie gemacht haben, nie in den Vordergrund gestellt. Ich bin überzeugt, so lange sie können, werden sie ihren Nachfolger unterstützen."
Bevor die Versammlung Steuerberaterin Kathrin Simon einstimmig zum neuen Vorstand Finanzen wählte, bekam Heinz Böckenhauer noch besonderen Besuch: Werbekreis-Maskottchen Ekki überreichte ihm einen Präsentkorb.
Als zweiter Beisitzer wiedergewählt wurde Ingo Gottschalk. Neue Kassenprüferin ist Dorit Wickbold.
Heinz Böckenhauer ließ noch über eine Beitragserhöhung abstimmen. Da wegen mangelndem Engagement der Mitglieder manche Aufgaben fremdvergeben werden müssten, sei der Haushalt strapaziert. Ab 2017 steigt der Beitrag deshalb um 2 Euro im Monat.
Profitieren können die Mitglieder von einer Kooperation des Werbekreises mit dem WOCHENBLATT: Für jede Anzeige bei einer Sonderveröffentlichung wie zum Frühlingsfest (22. Mai), Töster Flohmarkt (1. Oktober) und Christkindlmarkt (26./27. November) zahlt der Werbekreis seinen Mitgliedern eine Werbekostenzulage. Wer dazu Näheres erfahren möchte, wendet sich an WOCHENBLATT-Mediaberater Rainer Dodenhoff unter Tel. 04181-200329.
Diskutiert wurden dann noch einige Neuerungen: Beim Neujahrsempfang soll künftig auf die Preisverteilung aus der Adventsaktion verzichtet werden. Stattdessen sollen Preise in Form von Gutscheinen bei einer Tombola auf dem Christkindlmarkt verlost werden. Ein endgültiges Konzept steht aber noch nicht.
Burkhard Allwardt regte an, beim Flohmarkt das Abkassieren am Markttag aufzugeben und stattdessen Vorkasse zu verlangen. Denn erfahrungsgemäß bleiben manche angemeldete Aussteller der Veranstaltung bei schlechtem Wetter fern. Die anfallenden Kosten seien aber die gleichen. Das Vorkassensystem soll nun für 2017 geplant werden. Doch auch wenn das dem Werbekreis mehr Planungssicherheit gibt, steht und fällt der Töster Flohmarkt mit den Helfern, die die Pläne auf die Straße bringen und den Ausstellern als Einweiser und Ansprechpartner zur Verfügung stehen. • Wer bereit ist, zu helfen, meldet sich in der Geschäftsstelle des Werbekreises unter Tel. 04182-959371 oder bei Anke Aldag am Flohmarkttelefon, Tel. 04182-23123.
Neu ist in diesem Jahr auch der Frühlingsmarkt unter dem Motto "frech und norddeutsch - f.u.n." am 22. Mai ab 11 Uhr auf dem Platz Am Sande.

Die Grußworte

"Ich sehe den Werbekreis als wichtigen Partner für die Gemeinde und die Samtgemeinde", sagte Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. Wenn es Dinge gebe, die den Geschäftsleuten "unter den Nägeln brennen", bat er sie darum, das Gespräch zu suchen.
Er wies darauf hin, dass die Ortsumgehung Tostedt-Wistedt im aktuellen Bundesverkehrswegeplan in den weiteren Bedarf ohne Planungsrecht herabgestuft wurde (das WOCHENBLATT berichtete). Nach Einschätzung der Landesstraßenbaubehörde werde somit bis 2030 definitiv nichts zur Verkehrsentlastung in der Tostedter Ortsdurchfahrt passieren. Er habe daher die heimischen Bundestagsabgeordneten und den CDU-Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke mit der Bitte um Unterstützung angeschrieben. Außerdem hofft Dörsam durch eine Einführung der Maut auf allen Bundesstraßen im Jahr 2018 auf Entlastung.

Bürgermeister Gerhard Netzel hob hervor, wie wichtig auch das Veto der Werbekreismitglieder sei, beispielsweise bei der Sperrung der B3-Bahnbrücke bei Sprötze. Der Schwerlastverkehr wird zwar seit Ende 2014 über die Weller- und Bahnhofstraße umgeleitet und belastet den Ort sehr stark. "Aber es hätte sehr viel schlimmer kommen können", so Netzel. Denn erst durch den Druck der Tostedter sei der Bau einer Behelfsbrücke in die Planung einbezogen worden.
Bei der Gewerbeansiedlung oder der Baulandentwicklung gebe es immer widerstreitende Interessen, die abzuwägen seien. "Wir können es nicht allen gerecht machen", so Netzel.