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Von 0 auf 100 in zwei Sekunden: René Weinberg startet durch mit Autocross

René Weinberg wird von seiner Lebensgefährtin Mareike Böhrnsen tatkräftig unterstützt (Foto: privat)
bim. Beckdorf. Die Stoppelfeldrennen sind in den Sommermonaten in der Samtgemeinde Tostedt und Umgebung ein absoluter Besuchermagnet. Zum Finale gingen jüngst erstmals Fahrer beim Autocross, einer neuen Fahrzeugklasse für Eigenbauten, an den Start. Darunter René Weinberg (25) aus Beckdorf (Landkreis Stade), der in der Klasse mit seiner Spezialanfertigung eines Alfa Racing den Pokal holte.
Der Rennsport wurde dem gebürtigen Nordhorner in die Wiege gelegt: Erste Motorsporterfahrungen machte er mit dreieinhalb Jahren mit einem Honda Pocket-Bike. Ein halbes Jahr später saß er bereits am Steuer seines eigenen Karts, sein erstes Rennen bestritt René Weinberg mit neun Jahren.
Nach mehreren Erfolgen mit dem Kart, u.a. nahm er im Jahr 2000 an der Norddeutschen Meisterschaft und am Bundesendlauf im Kartslalom teil, erreichte er 2004 den ersten Platz in der Clubmeisterschaft im Kartslalom und den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft, fährt er seit 2006 Autocross. "Autocross ist die spektakulärste Motorsportart auf vier Rädern: atemberaubend, blitzschnell und mitreißend", schwärmt René Weinberg.
2007 wurde er Nordwestdeutscher Autocrossmeister in der Jugendklasse und 2010 Vize-Meister der Deutschen Rallyecross-Meisterschaft in der Langstrecke mit einem Opel Corsa C.
Mit seiner aktuellen Spezialanfertigung mit 330 PS-Motor beschleunigt er von 0 auf 100 in ca. zwei Sekunden. "Im Jahr 2015 wurde ich mit meinem 'Geschoss' vorzeitiger Meister im Deutschland Cup, im Jahr 2017 greifen wir die Deutsche Meisterschaft an mit dem Ziel, den Meistertitel mit nach Hause zu bringen, um 2018 in der Europameisterschaft durchstarten zu können", so René Weinberg.
So ehrgeizig wie auf der Rennpiste ist René Weinberg auch beruflich: Seine Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker zog er vor und machte 2015 seinen Kfz-Meister.
Tatkräftig unterstützt wird er von seiner Lebensgefährtin Mareike Böhrnsen, die bei den Rennen immer mit dabei ist, und von ihrem Vater, dem Tostedter Goldschmied Olaf Böhrnsen, der selbst in den 1980er Jahren in sämtlichen Meisterschaften im Rallyecross mitfuhr. "Im Oktober darf ich auch mal Probefahren auf der Teststrecke in Uelzen, allerdings mit der halben Leistung", so Mareike Böhrnsen.
• Wer mehr über den jungen Rennsportler erfahren möchte, findet weitere Informationen im Internet unter www.team-weinberg.de oder auf facebook unter Team Weinberg.