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Königsmoors Bürgermeister Matthias Schuback kehrt der SPD den Rücken und tritt für die UWG an

Matthias Schuback kandidiert jetzt für die Wählergemeinschaft
bim. Königsmoor. Königsmoors Bürgermeister Matthias Schuback kehrt der SPD den Rücken. Bei der Kommunalwahl im September tritt er für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) an. In der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde legte er seine Gründe dar. Dabei verhehlte er auch nicht seine Enttäuschung über die bisherige Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten.
Als 2010 bekannt wurde, dass Hans-Jürgen Dahl nicht erneut als Bürgermeister antritt, entschloss sich Matthias Schuback zur Kandidatur, die von beiden Fraktionen unterstützt wurde. Der Rat bestand damals aus sieben UWG- und zwei SPD-Mitgliedern.
Bei der Wahl im September 2011 erhielt die UWG fünf, die SPD vier Sitze. Schuback wurde mehrheitlich zum Bürgermeister, zum Ratsvorsitzenden und zum Gemeindedirektor gewählt.
"Die Euphorie war anfangs in beiden Fraktionen groß. Auch große Ziele wurden gesetzt. Gemeinsam wollte man vieles bewegen. Es dauerte aber nicht allzu lange, bis man feststellte, dass man wohl am gleichen Strang zieht, jedoch nicht in die gleiche Richtung", so Matthias Schuback. Die Parteiführung habe ihm empfohlen, die Fraktionsarbeit ruhen zu lassen und seine Arbeit als neutraler Bürgermeister fortzuführen.
"Die Spannungen untereinander und speziell mir gegenüber haben sich nicht entschärft. Im Gegenteil: Mittlerweile wurde ich auch persönlich angegriffen, und Unwahrheiten wurden über mich verbreitet. Auch wurden meine Kompetenzen angezweifelt", erläutert er.
Die Konsequenz: Matthias Schuback übergab das Amt des Gemeindedirektors an Tostedts Samtgemeinderat Stefan Walnsch, der ebenfalls in Königsmoor wohnt.
Angesichts der bevorstehenden Wahl will sich Matthias Schuback nun positionieren und die Bürger frühzeitig darüber informieren.
Im September wird er in Königsmoor nun als Bürgermeisterkandidat der UWG und auf Samtgemeindeebene für die Wählergemeinschaft (WG) antreten. "Die Parteiführung der SPD habe ich bereits informiert, meinen Parteiaustritt zum Oktober mitgeteilt", so Schuback. Seine Ämter und Mandate wird er bis zum Ende der Legislaturperiode weiterführen.
"Die Differenzen habe ich abgehakt. Ich will jetzt positiv in die Zukunft blicken", sagt er.