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Autohaus Meyer lädt zum Tag der offenen Tür

Arndt Weigel am alten Amboss, der im VW-Haus nun einen Ehrenplatz hat
 
Blick auf den Eingangsbereich
 
Das neue VW-Autohaus Meyer
bim. Tostedt. Dem Standort treu geblieben und Arbeitsplätze geschaffen - das ist dem Autohaus Meyer gelungen. Neben seiner Skoda-Vertretung im Gewerbegebiet „Harburger Straße“ an der B75 in Tostedt ist in den vergangenen Monaten ein VW-Haus entstanden, sodass der komplette Rund-um-Service des Traditionsunternehmens nun sozusagen an einer Anschrift zu finden ist.
Die Einweihung wird am Samstag und Sonntag, 1. und 2. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm und vielen tollen Aktionen gefeiert. Dazu sind alle Interessierten und Neugierigen herzlich eingeladen (Programm siehe Kasten).
Der Grundstein für das neue VW-Haus war im vergangenen Sommer gelegt worden - genau 120 Jahre nachdem das Unternehmen als Schmiede gegründet wurde und 40 Jahre nach der Eröffnung des Autohauses in der „Zinnhütte“. Pendler, die auf der B75 in Tostedt unterwegs waren, konnten sich täglich vom zügigen Fortgang der Arbeiten überzeugen.
Auf 15.000 Quadratmetern werden an der B75 jetzt bis zu 250 Fahrzeuge von VW und Skoda präsentiert. Insgesamt stehen den Kunden drei Dialog-Abnahmen für den Service, sieben Kundendienstberater und fünf Verkaufsberater zur Verfügung. Für Reparatur und Inspektionen der Fahrzeuge gibt es 17 Werkstatt-Arbeitsplätze - davon zehn Hebebühnen - in der hell und großzügig gestalteten Werkhalle.
Mit der Waschanlage im Skodabetrieb bietet das Autohaus Meyer das komplette Service-Paket - vom Neukauf über Reparaturen bis zur Fahrzeugaufbereitung.
„Wir decken sämtliche Dienstleistungen rund ums Automobil ab, immer mit dem Ziel, die beste Kundenzufriedenheit zu erreichen. Dabei ist es egal, ob Sie einen Neuwagen suchen oder einen neuwertigen von unseren Servicekräften geprüften Gebrauchtwagen“, so Autohaus-Chef Arndt Weigel.

Das Programm

Ein spannendes und abwechslungsreiches Programm mit vielen Aktionen zum Mitmachen bietet das Einweihungswochenende:
Samstag, 1. März, von 10 bis 17 Uhr:
• Tolle Angebote nur an diesem Tag
• Überschlagsimulator
• Live-Musik mit „Friday Shuffle“
• Gulaschkanone und Kuchenbuffet und T1-Geträn-
kebulli.
Sonntag, 2. März, von 10 bis 17 Uhr:
• Offroad-Parcours
• Überschlagsimulator
• Demonstration Notbremsung
• Auto anmalen für Kinder
• Assistenzsystemvorführung
• Reifenwechselkursus
• Malwettbewerb
• Kuchen- und Imbissbude
• Live-Musik: „Lüneburger Schrotttrommler“ und „Red Martin-Trio“, uvm.

Zwischen Amboss und Discokugel

Bauherr Arndt Weigel über die Vergangenheit und die zukunftweisende Unternehmens-Philosophie

(nw). Am ersten März-Wochenende ist es endlich so weit: Das neue AZA Meyer Volkswagenhaus öffnet seine Türen für die Öffentlichkeit. Doch eigentlich war das alles nicht geplant. Als Arndt Weigel vor zwölf Jahren in den elterlichen Betrieb einstieg, ließ ihn die damalige Regionalleitung der Volkswagen AG wissen, dass ein Händlerstandort in Tostedt nicht gewünscht sei. Zwölf Jahre später stehen nun ein Skoda-Betrieb und ein Volkswagen-Betrieb einträchtig an der B75 zwischen Tostedt und Buchholz nebeneinander und bilden den größten Standort der AZA-Kooperation mit insgesamt acht Standorten in Niedersachsen. Wie es dazu gekommen ist, verrät Arndt Weigel.
„Bei einem Frühstück in einem Braunschweiger Hotel lernte ich 2003 den Edewechter Volkswagenhändler Julius Kock kennen. Gemeinsam beschlossen wir, eine Einkaufsgemeinschaft für Fahrzeuge zu gründen, an der sich auch weitere Händler beteiligten.
2004 kam Julius Kock auf die Idee, für Volkswagen ein neues Autohaus in Bad Zwischenahn zu bauen. Daraus ging die Firma AZA Autohaus Ammerland GmbH hervor, die für die beteiligten Gesellschafter zu einer Erfolgsgeschichte werden sollte. Parallel zum Bauprojekt in Bad Zwischenahn bewarb sich das Autohaus Meyer in Tostedt auch um den Skoda-Vertrieb für die Nordheide. Das Konzept überzeugte Skoda, und so wurde Ende November 2005 zwei Wochen nach Eröffnung des Volkswagen Betriebs in Bad Zwischenahn der Skoda-Betrieb an der Bundesstraße vor Tostedt eröffnet.
Die Gruppe gewann bei vielen Volkswagen-Service-Betrieben schnell einen guten Ruf als zuverlässiger Geschäftspartner. Mehr als ein Dutzend Volkswagen-Service-Betriebe wickelten ihre Autoverkäufe über die AZA ab. Die Unternehmensgruppe wuchs in den Folgejahren kontinuierlich. Weitere Standorte in Friesoythe, Cloppenburg und Rastede kamen hinzu. Heute beschäftigen die AZA-Betriebe an acht Standorten 250 Mitarbeiter.
Auch in Tostedt war die Unternehmensentwicklung erfreulich. „Unser Augenmerk haben wir immer auf die Standortsicherung gelegt. Deshalb investierten wir kontinuierlich in unsere Infrastruktur.“ Heute arbeiten im Autohaus Meyer 55 Mitarbeiter, davon 13 kaufmännische und handwerkliche Auszubildende. „Insbesondere in der dualen Ausbildung tragen mittelständische Unternehmen wie wir eine wesentliche soziale Verantwortung.“
Aber auch darüber hinaus engagiert sich das Autohaus Meyer. So wurden in den vergangenen Jahren viele Sozial- und Vereins-
projekte im lokalen Umfeld unterstützt. „Unsere Philosophie basiert nicht auf maximaler Gewinnerzielung, sondern auf einer ehrlichen handwerklichen und beratenden Leistung. Uns ist bewusst, dass wir mit unseren Angeboten im Markt stehen und Mobilität für unsere Kunden ein wesentlicher Kostenfaktor ist. Kundennutzen ist daher ein wichtiges Kriterium bei all unseren Investitionsentscheidungen. Mit der Zusammenlegung beider Unternehmensstandorte an der Bundesstraße haben wir nunmehr eine Anlaufstelle geschaffen und unsere Abläufe optimiert. Insgesamt acht Meister - vom Karosseriebaumeister bis zum Kfz-Elektrikmeister - stehen mit Rat und Tat zur Seite. Fünf examinierte Automobilverkäufer bieten einen Fahrzeugbestand von annähernd 250 Neu- und Gebrauchtwagen an. Unser Wunsch ist, Kunden von unserem Leistungsangebot zu überzeugen und ihr Vertrauen zu verdienen. Ein alter Amboss, der im Kundenwartebereich aufgestellt wurde, soll dies verdeutlichen. Unser Unternehmen ging aus einer Schmiede hervor, die 1893 gegründet wurde. Dieser Amboss kam 1973 aus dem Stammbetrieb in Beckdorf nach Tostedt. Er hat unser Unternehmen über viele Generationen begleitet und in ihm gedient. Tatsächlich ist er für mich ein Ausdruck von Aufrichtigkeit und Verbindlichkeit.“
Überhaupt hat einiges im neuen Volkswagenhaus einen tieferen Sinn: „ Bei uns sollen sich Kunden und Mitarbeiter auf Augenhöhe begegnen. Gute Arbeit kann nur leisten, wer sich verantwortlich und wohl fühlt. Vertrauen kann nur schenken, wer sich ernstgenommen fühlt. Wir haben daher auf die Sichtbarkeit unserer Arbeit geachtet. Die Kunden können aus dem Ausstellungsraum ihr Auto auf der Bühne sehen. Umgekehrt können die Werkstattmitarbeiter ihre Kunden sehen. Eine Werkstatt vor Kunden zu verstecken, ist für Weigel unverständlich. „Es kommt doch auch niemand auf die Idee, sein Haus ohne Fenster zu bauen.“ Helligkeit und wertige Materialien sollen zum Wohlfühlen beitragen. Und das gilt für Mitarbeiter genauso wie für Kunden.
Und wer sich wundert, warum im Ausstellungsraum eine Discokugel unter der Decke hängt, dem erklärt Arndt Weigel: „Disco ist eine Ausdrucksform des Soul, und unser Schaffen soll eine Seele haben. Bei uns übt man einen Beruf aus und hat keinen Job! Auf seinen Beruf ist man stolz und übt ihn mit Herz und Verstand aus. Einen Job hat man, um die verbleibende Lebenszeit zu finanzieren.“ In Weigels Augen ist das Verschwendung.