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Die besten Snowboardgebiete für Freerider in Deutschland

(Foto: unsplash.com/lukas-neasi)
Geht die winterliche Jahreszeit seinem Höhepunkt entgegen, sind die Strecken abseits der Pisten bei Freerider besonders beliebt. Es heißt also endlich wieder ab in den Schnee. Um ein wirklich tolles Freeride-Erlebnis zu bekommen, ist ein hoher Berg und ein Hang mit Nordwest-Staulage nötig. Bei dieser Beschreibung wird automatisch an Österreich und die Schweiz gedacht. Auch Frankreich und Italien kommen in Frage. Doch auch Deutschland hat das eine oder andere Fleckchen Pulverschnee zu bieten. Wer sich abseits der Piste tummeln möchte, der sollte großen Wert auf sein Material legen. Eventuell empfiehlt sich auch das Ausleihen einer angepassten Snowboardausrüstung von Anbieter wie Sport2000 rent für den Freeride-Bereich. Ist das Material gut gepflegt und einsatzbereit, steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

Zugspitz Region und Oberallgäu
Dank der bergigen Lage kann Bayern zu einem Freeride-Erlebnis verhelfen. Das Ski-Resort Garmisch-Partenkirchen lockt neben besonders schweren Abfahrten auch mit vier Kilometer Skirouten. Zudem existieren einige Freeride- und Tiefschneegebiete, welche zum Powdern einladen. Am ehesten bietet sich der Osterfelderkopf, die Abfahrt von der Hochalm, der Längenfelderbahn und dem Bernadeinlift an. Freeride-Checkpoints sollen die Sicherheit der Freerider erhöhen.

Die Region rund um Oberstdorf bietet mit dem Fellhorn und Nebelhorn gleich zwei tolle Gebiete für Spaß im Tiefschnee. Zwar existieren zwischen Fellhorn und Kanzelwand nur eine überschaubare Anzahl an schwarzen Abfahrten, dafür locken aber viele interessante Routen mit Buckelpisten. Richtiger Tiefschnee und Freeride-Möglichkeiten können an der Möserbahn und Zweiländerbahn gefunden werden. Hier können sich die wahren Könner behaupten. Richtige Buckelpisten sind am Nebelhorn eher Mangelware, dafür bringt einen der Sonngehren Doppelsessellift direkt zu zahlreichen Freeride-Strecken.

Chiemgau, Arberland und Tölzer Land
Die Steinplatte im Chiemgau trägt ihren Namen nicht umsonst. Doch bei besten winterlichen Bedingungen verwandelt sich diese in eine Platte voll Tiefschnee. Grund genug für Freerider die zwei Kilometer lange Tiefschneepassage gleich mehrmals zu bestreiten. In unmittelbarer Nähe am Nordhang, befindet sich auch die schwerste Abfahrt dieses Gebiets.

Das Skigebiet Aber sieht zunächst für Freerider eher uninteressant aus. Auch Tiefschneegebiete können hier nur schwer gefunden werden. Dennoch darf das Arberland nicht komplett aus der Liste für Freerider gestrichen werden. Schließlich bietet dieses eine fünf Kilometer lange und gut beschilderte Skiroute an. Auch die FIS Weltcupstrecke kann bestritten werden. Buckelpisten können hier überall an den Rändern der Pisten gefunden werden.

Im Tölzer Land ist die Garlandabfahrt am Braucheck durch die extreme Steigung und die hierdurch geschaffene Herausforderung extrem beliebt. Neben den präparierten Pisten existieren in der Regel einige unberührte Schneeflächen, in die ein Abstecher gemacht werden kann. Buckelpisten fallen hier allerdings eher kurz und selten aus.