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Austauschschüler Finn Piwecki (16): "Estland war eine tolle Erfahrung"

Verbrachte ein Jahr in Estland: Finn Piwecki
os. Buchholz. "Nach Estland zu gehen, war genau die richtige Entscheidung. Ich würde sie jederzeit wieder so treffen." Dieses Fazit zieht Finn Piwecki (16) nach seinem Austauschjahr in dem nordosteuropäischen Land.
Ein Jahr lang lebte der Gymnasiast aus Buchholz in der 17.000-Einwohner-Stadt Rakvere, besuchte dort die 10. Klasse einer Gesamtschule. "Die Sprache war die prägendste Erfahrung", berichtet Finn. Drei Monate brauchte er, um sich auf Estnisch verständlich machen zu können. "Wenn nötig, habe ich Englisch gesprochen", sagt Finn. Auch die ungewöhnlich kurzen Tage im Winter und die langen Sommertage waren ungewohnt. "Im Sommer wurde es teilweise gar nicht dunkel", sagt Finn.
Als weltweit erster Austauschschüler der Organisation YFU war Finn nicht in einer Familie, sondern bei einer Einzelperson untergebracht. "Das hat gut gepasst", beschreibt der Teenager sein Verhältnis zu seinem "Gastvater" Keio Soomelt (25), dem Direktor des städtischen Kulturzentrums.
Ein Höhepunkt des Austauschjahres war die Aufführung des Musicals "Grease" mit estnischen Texten. Mehrere Monate lang bereitete sich Finn mit einer speziellen Theaterklasse vor.
Finn Piwecki will später nach Estland zurückgehen, vielleicht als Psychologie-Student, vielleicht als Deutsch-Lehrer. Erst einmal stehen die letzten drei Jahre im Buchholzer Gymnasium am Kattenberge an.