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Rolf Köpcke überlebt Blutdruck von 210: "Hört auf die Signale Eures Körpers!"

"Meine Frau hat mir das Leben gerettet": Astrid und Rolf Köpcke
os. Buchholz. "Ich habe nicht auf die Signale gehört und fast mit dem Leben bezahlt. Ich kann nur jedem nahelegen, auf den eigenen Körper zu hören." Diesen Rat gibt Rolf Köpcke (77) seinen Mitmenschen mit ins Jahr 2013. Dass der Rentner aus Buchholz das neue Jahr überhaupt erlebt, hat er dem resoluten Eingreifen seiner Frau Astrid (45) und dem umsichtigen Handeln seines Hausarztes Dr. Klaus Haas zu verdanken. Was Köpcke als starke Erkältung abtat, war in Wirklichkeit ein massiv erhöhter Blutdruck von 210. "Irgendwann wäre ich einfach umgekippt", sagt Köpcke.
Sein Leiden begann nach einem Auftritt mit seinem Shanty-Chor in Buchholz bei nasskaltem Wetter. "Ich bekam eine riesige Erkältung", erinnert sich der rüstige Senior. Darauf schob Köpcke auch Schwindelanfälle, die schon vor dem Konzert aufgetreten waren. Hausmittel gegen Husten und Schnupfen brachten kaum Linderung. Auch Schmerzen in der Brust alarmierten Rolf Köpcke nicht. "Ich dachte nur: 'Jetzt ist die Erkältung auch noch auf die Bronchen geschlagen'".
Seine Frau deutete die Zeichen richtig: Sie bestand auf dem Besuch beim Hausarzt - und wurde dadurch zur Lebensretterin: "Mein Arzt sagte mir, dass nur ganz selten Menschen mit so hohem Blutdruck überhaupt noch gerade sitzen und normal reden", erinnert sich Rolf Köpcke. Mit einer blutdrucksenkenden Tablette schritt Dr. Haas sofort ein, verschrieb nach einem EKG einen Tag später weitere Medikamente.
Dazu gehört auch ein blutdrucksenkendes Mittel, das Rolf Köpcke jetzt immer bei sich trägt und das er "mein Notspray" nennt. Die Arznei gebe ihm Sicherheit.
Im Januar stehen weitere Untersuchungen bei Rolf Köpcke an. "Ich fühle mich gut", sagt er. Damit das so bleibt, hört er künftig genau auf Signale seines Körpers.