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Verlorener Sohn bekommt die Kurve

Vom leichten Regen ließen sich die Motorradfahrer nicht vom Besuch des Gottesdienstes abhalten

Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium stand im Mittelpunkt des Motorradgottesdienstes in Hanstedt

os. Hanstedt. Hartgesottene Motorradfahrer lassen sich von ein paar Tropfen nicht abschrecken: Rund 100 Gäste nahmen am vergangenen Sonntag an der elften Auflage des Motorradgottesdienstes vor dem Alten Geidenhof in Hanstedt teil. Mehr als 30 Motorräder und fünf Trikes standen dort, organisiert wurde die Veranstaltung von den "Heidefüchsen". Die Predigt hielt Pastor Georg Buhr.
Buhr widmete sich zunächst dem Wetter: "Wir haben allen Grund, dankbar zu sein, dass uns so schlimme Wetterphänomene wie Tornados und Überschwemmungen erspart geblieben sind." Die Predigt des Pastors drehte sich um das Gleichnis des verlorenen Sohns aus dem Lukas-Evangelium. Dabei geht es um den jüngeren Sohn, der von seinem Vater seinen Erbteil verlangt. Sobald er das Geld bekommen hat, verprasst er es, sodass er zum Bettler wird und als Schweinehirte kaum genug zum Leben hat. Als der Sohn reumütig zu seinem Vater zurückkehrt, nimmt ihn dieser mit offenen Armen auf. "Für uns bedeutet dieses Gleichnis, dass es gut ist, nach einem vermeintlichen Irrweg zu sich selbst zu finden und hinterher glücklicher zu sein als zuvor", erklärte Buhr. "Können wir manchmal nicht sogar stolz sein, ein verlorener Sohn gewesen zu sein und dann die Kurve bekommen zu haben?" Gott biete jedem Menschen die Rückkehr an.
Nach dem Gottesdienst begaben sich die Teilnehmer auf ihren Motorrädern auf eine Ausfahrt durch die Heide.