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In Harmonie mit "Dino"

Das erfolgreiche Voltigierteam des RFS Sieversen mit ihrem Pferd "Dino" und (v.l.): Longenführerin Fiona Junius, sowie Momo, Natalie, Julia, Maren, Malena, Kim, Luise, Robina und Emilia

VOLTIGIEREN: Trainerin Claudia Steinberg-Fritz: Das ist Tanz, Turnen und Akrobatik auf dem galoppierenden Pferd

(cc). Beim Traditionsverein Reit- und Fahrsport (RFS) Sieversen sind vor allem die hochklassigen Turniere in Dressur und im Springen deutschlandweit bekannt. Denn alles, was im Verein zählt, ist das gemeinsame Interesse am Pferd und die Begeisterung an der Reiterei. Da die Ausbildung im Reitsport schon in jungen Jahren beginnen sollte, wurde vor Jahren eine Voltigiergruppe ins Leben gerufen, die nicht als Anhängsel zum Reiten im Verein betrieben wird, sondern als eigenständige Sportart.
In der reiterlichen Ausbildung durch Claudia Steinberg-Fritz in den Voltigiergruppen (Anfänger- und Turniergruppe), in denen die Voraussetzungen für alle weiteren pferdesportlichen Aktivitäten geschaffen werden, geht es vor allem darum: „In Harmonie auf dem Rücken des Pferdes zu turnen, Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist zu erleben, und dabei viel Spaß zu haben“, betont die Übungsleiterin, die mit ihrer Turniergruppe schon bei großen Turnieren Titel und Siegerschleifen geholt hat. Beim Heimturnier im September 2017 wurde das Team aus Sieversen mit dem 9-jährigen Hannoveraner Wallach "Dino" und Claudia Steinberg-Fritz als Longenführerin sogar Kreismeister. Der erste Start im neuen Sportjahr soll am 28. April beim Turnier in Emsen sein. Am 19. Mai geht es zur Titelverteidigung bei den Kreismeisterschaften in Winsen.
Beim RFS Sieversen wird der Voltigiersport sowohl als Leistungssport, als auch als Freizeitbeschäftigung angeboten. „Wir unterrichten Kinder und Jugendliche unterschiedlichsten Alters, die ihre Freude daran gefunden haben“, so die engagierte Trainerin. Die Basis für alle Übungen ist der Aufsprung. Der Voltigierer läuft im Galopprhythmus des Pferdes von der Mitte aus parallel zur Longe ans Pferd, fasst mit beiden Händen an die Griffe, springt beidbeinig ab und schwingt das rechte Bein über den Pferderücken. Anfänger üben zunächst die statischen Elemente, die einige Galoppsprünge lang gehalten werden. Dabei sitzt, kniet oder steht der Reiter auf dem Pferd. Fortgeschrittene, wie die Turniergruppe aus Sieversen, lernen auch komplexe Übungen wie die Fahne. In höheren Klassen werden sogar Überschläge oder Salti auf dem Pferd gezeigt.