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Buxtehude: Er hat das Benzin im Blut

Ein „Allrounder“, der auch selbst bei den Motorrädern Hand anlegt: Motorcross-Team-Chef Michael Peters (Foto: André Hennings)

Buxtehuder Michael Peters betreut Motocross-Team bei Supercross in Stuttgart

ab. Buxtehude/Pippensen.
Er ist an diesem Wochenende mit einem Engländer, einem Schweden und zwei US-Amerikanern in Stuttgart beim „ADAC Supercross“ unterwegs - der Chef des Motocross-Teams „Castrol Power-1 Suzuki Moto-Base“, Michael Peters aus Buxtehude-Pippensen. Im vergangenen Jahr habe sein Team bei dieser Veranstaltung gut abgeschnitten, gab Peters gegenüber dem WOCHENBLATT Auskunft. „Die anderen Teilnehmer waren damals etwas überrumpelt von unseren guten Leistungen. In diesem Jahr werden sie besser gerüstet sein“, vermutet er.

Seit dem Jahr 2008 ist der Pippenser Team-Chef von „Castrol Power-1 Suzuki Moto-Base“, und das hauptberuflich. „Früher bin ich selbst gefahren“, erzählt er und fügt hinzu: „Ich war gar nicht so schlecht.“ Bei der Deutschen Meisterschaft sei er gestartet, habe gute Sponsoring-Verträge gehabt. „Doch dann bin ich zu alt geworden“, sagt der 39-Jährige. „Der Sport geht ziemlich auf die Knochen.“ Mit ca. 34 Jahren sei bei den meisten Schluss. Bereits als Kind kam Michael Peters zum Motorsport. Der Team-Chef erinnert sich an seine Anfangszeit. „Ein Nachbar hatte mich zur Müllhalde in Ketzendorf mitgenommen und anschließend mit mir einen Abstecher zur Motocross-Anlage des MSC Elstorf gemacht.“

Nach diesem Besuch habe er seine Eltern so lange genervt, bis sie nachgaben und ihm das Hobby gestatteten. Später kauften sie ihrem Sohn ein kleines Cross-Motorrad. Zu diesem Zeitpunkt sei er elf Jahre alt gewesen. „Da ging es richtig los“, sagt Peters.
Aus dem Hobby hat Michael Peters, der gemeinsam mit seiner Frau und drei Hunden in Buxtehude-Pippensen lebt, einen Beruf gemacht. Jetzt kümmert er sich um alles, was sein Motocross-Team betrifft, um Abwicklungen, Sponsoring und Wettkämpfe.

Ob das Team „Castrol Power-1 Suzuki Moto-Base“ an diesem Wochenende wieder so gut abschneiden kann wie im Vorjahr - dort ergatterte es in fünf Rennen vier Siege - werde sich zeigen, meint Michael Peters. Aber auf das Podest, davon ist er überzeugt, werde der ein oder andere es auf jeden Fall schaffen.