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Buxtehude: Kinder verarbeiten ihre Fluchterlebnisse mit Kunst

Stellten das Kunsttherapie-Projekt für Kinder gemeinsam auf die Beine: Mitarbeiter der Grundschule Altkloster und der AWO mit Kusttherapeutin Danielle Deeke (2. v. re. hinten), unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, dem Soroptimist Club und der Halepaghen-Stiftung

AWO und Grundschule Altkloster stellen Kunsttherapie-Projekt auf die Beine

ab. Buxtehude.
az gehören zu einer Gruppe. Stolz zeigen die aus Rumänien und Syrien stammenden Kinder zwischen sieben und neun Jahren, teilweise erst seit wenigen Monaten in Buxtehude, ihre Werke: aus Schaumgummi gebastelte Handpuppen, aus Gips gefertigte Masken und selbst gemalte Bildergeschichten. Was auf den ersten Blick wirkt wie eine künstlerische Anleitung für kreative Schüler, ist in Wirklichkeit eine Therapie für Kinder mit Fluchterfahrung - „Selbsterforschung im künstlerischen Schaffensprozess“. Dieses Angebot gab es jetzt für 18 Kinder an der Grundschule Altkloster, initiiert von der AWO und durchgeführt von Kunsttherapeutin Danielle Deeke.

Vier Wochen lang beschäftigten sich die Kinder mit Themen wie Identität, Freundschaft oder Gefühle und Konflikte. Mal arbeiteten sie für sich, mal gemeinsam, wählten fröhliche Motive und Farben oder dunkle, düstere.

Mit viel Spaß seien die Kinder bei der Sache gewesen, erzählt die AWO-Migrations- und Integrationsbeauftragte Daniela Sonack. „Wir hatten darüber nachgedacht, ein Projekt auf die Beine zu stellen, bei dem es für Kinder möglich wird, die traumatischen Erlebnisse der Flucht aufzuarbeiten“, sagt sie. Ausgewählt worden waren die jungen Teilnehmer beispielsweise danach, wie gut sie zueinander passten. Auch die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Janssen begrüßt das Projekt. Insgesamt 43 Kinder gebe es an der Grundschule Altkloster. „Wir würden uns wünschen, dass das Projekt fortgeführt wird“, sagt sie.

Das Projekt wurde unterstützt von der Jugendstiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude, der Halepaghen-Stiftung und dem Soroptimist International Club Buxtehude.