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Im Sommer ist in Buxtehude keine Hochsaison

Auch die Führung über den Schmied mit den Heilkräften hat im Sommer Pause (Foto: Stadt Buxtehude)
mi. Buxtehude. Die Sommerferien gelten gemeinhin als Hauptsaison. Es ist die Zeit mit den meisten Touristen, den teuersten Übernachtungen. Jetzt haben alle für Urlauber interessanten Attraktionen Hochkonjunktur. Jetzt sind die Öffnungszeiten am längsten. Nicht so in Buxtehude. Hier haben ausgerechnet in der Hauptsaison viele der touristisch interessanten Themenführungen durch die Stadtgeschichte Sommerpause.
Witzige Geschichten und historische Anekdoten, alles rund um das Märchen von Hase und Igel, Wandeln auf den Spuren von Magister Gerhard Halepaghen oder das düstere Kapitel der Hexenverfolgung in Buxtehude: Die Themenführungen bieten Touristen Stadtgeschichte zum Selbsterleben an. Ein tolles Konzept. Nur ausgerechnet in der Sommerferienzeit finden viele der interessanten Führungen nicht statt. Auf den Spuren von Hase und Igel zum Beispiel wandeln Interessierte im Mai das letzte Mal, dann war Schluss. Weiter geht es erst ab 19. August. Ähnlich sieht es bei den Führungen zum berühmten Buxtehuder Magister Gerhard Halepaghen - Gründer der gleichnamigen Stiftung - aus. Hier gab es eine Führung am 18. Juni, dann erst wieder am 2. September. Touristen, die sich bei einer Führung zur Hexenverfolgung gruseln wollen, schauen ebenfalls in die Röhre, denn hier findet die letzte Führung bereits im April statt. Dann gibt es nur noch einen Termin im Juli und einen im September.
Kerstin Geresser, Pressesprecherin der Stadt Buxtehude, erklärte zu der unkonventionellen Terminvergabe: „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass in den Sommerferien generell Führungen weniger in Anspruch genommen werden.“ Hochsaison in Buxtehude seien demnach weniger die Sommerferien als viel mehr die Zeit April bis Mai bzw. September bis Oktober.