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Stadtjugendring Buxtehude: Enger Kontakt mit Israel

Im Hintergrund der Felsendom in Jerusalem: Israelische und Buxtehuder Jugendleiter bereiten ein gegenseitiges Austauschprogramm im kommenden Sommer vor (Foto: SJR)

tk. Buxtehude. Der Stadtjugendring (SJR) Buxtehude hat einen geplanten Jugendaustausch mit einer Partnerorganisation in Israel jetzt auf eine feste organisatorische Basis gestellt. Zehn SJR-Mitglieder, allesamt Jugendleiter, haben kürzlich die Partnerorganisation "Migvanim" in Ramat Hasharon, einem Vorort von Tel Aviv, besucht.

Die Zusammenarbeit beider Organisationen hat vor rund einem Jahr begonnen, so SJR-Vorsitzender Achim Biesenbach. Von der Struktur und den Aufgaben würden beide Organisationen hervorragend zusammenpassen.

Dass ein solcher Austausch dennoch ein besonderer ist, haben die Jugendleiter aktuell erfahren: Nur wenige Kilometer von Ramat Hasharon entfernt ist die "Hamas" im Westjordanland aktiv. Die latente Bedrohung gehöre in Israel dazu. So befinde sich direkt neben dem Jugendzentrum ein unterirdischer Luftschutzbunker, der binnen Minuten vom Musik- in einen Schutzraum verwandelt werden könne.

Ein Jugendaustausch mit einer israelischen Partnerorganisation könne auch nicht funktionieren, ohne dass dabei die deutsche Vergangenheit in den Blickpunkt rücke. "Das gemeinsame Gedenken an die Holocaust-Opfer und die Lehren daraus auf die heutige Zeit zu übertragen, ist ein wichtiger Bestandteil des Kontaktes", sagt Biesenbach.

Ende Mai wird eine Gruppe von israelischen Jugendleitern nach Buxtehude kommen. Für das kommende Jahr ist im Sommer ein Austausch für 16 bis 19-jährige Jugendliche aus beiden Ländern geplant.