Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Buxtehuder Moschee-Pläne: Anlieger üben Kritik

Anlieger-Sorge: Der "Alte Postweg" wird nach dem Moschee-Bau zugeparkt

tk. Buxtehude. Die Kritik an den Plänen der Buxtehuder Ahmadiyya Muslim Jamaat -Gemeinde (AMJ), eine Moschee am "Alten Postweg" zu bauen, hat jetzt ein sachliches Niveau erreicht. In einem Schreiben, das namentlich unterzeichnet ist, protestieren Anwohner und fordern von der Stadt, dass der Gemeinde ein anderes Grundstück zur Verfügung gestellt wird.

Den Protest von Bürgern aus dem "Alten Postweg" will Horst Subei (SPD) in die Politik tragen. Er distanziert sich klar von der vorangegangenen Hetze, sagt aber auch: "Die Anlieger sind erbost."

Das es seit langem eine positiv beschiedene Bauvoranfrage durch die Bauverwaltung gebe, mit den Anliegern aber kein Gespräch gesucht wurde, stößt einigen Menschen in Eilendorf und Immenbeck sauer auf. Subei kann diese Kritik nachvollziehen, weil die Bauverwaltung sehr restriktiv mit Anträgen auf Hinterland-Bebauung in Eilendorf und Immenbeck umgehe. Der SPD-Ratsherr spricht von einer "Ungleichbehandlung".

Diese Kritikpunkte führen die Anlieger in ihrem Schreiben ins Feld: Die Moschee solle nur über acht Parkplätze verfügen. Das sei zu wenig. Der "Alte Postweg" werde zugeparkt.
Das Zierminarett habe eine Höhe von 14 Metern und werde damit das höchste Gebäude. Durch den geplanten Abtrag des Hangs zur B73 und das Abholzen von Bäumen gehe der Lärmschutz verloren.

Horst Subei fordert Politik und Verwaltung auf, nach einem anderen Grundstück für die AMJ zu suchen. Zentraler und mit besserer Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Er schlägt als mögliche Flächen die "Felix-Wankel-Straße" oder das stadteigene, unbebaute Grundstück hinter dem Technologiezentrum vor.
Der "Alte Postweg", resümiert Subei, sei durch die Umwandlung in ein Gewerbegebiet in den 80er Jahren ohnehin schon gebeutelt.