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Dialog Display soll Raser in Hedendorf bremsen

Das Dialog-Display ist ein erster Erfolg: Birgit Butter (CDU, stellvertretende Bürgermeisterin) mit Hedendorfer Kindern (Foto: Butter)

tk. Hedendorf. Eine Strafe kassieren rücksichtslose Raser in Hedendorf an der Harsefelder Straße zwar nicht, doch das blinkende Dialog-Display soll aber wenigstens für ein schlechtes Gewissen sorgen. Der Ortsrat will damit Temposünder zur Vernunft bringen.

"Das ist ein erster Schritt", sagt Birgit Butter (CDU), stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Rund 3.200 Euro hat die Anlage gekostet. Die Stadtwerke bezahlen den Strom und die Montagekosten von 300 Euro wurden gespart, weil Birgit Butter selbst zum Werkzeug gegriffen hat.

Kritik übt Butter an Bernd Prang (SPD). Er habe als einziges Ortsratsmitglied gegen das Dialog-Display gestimmt.

Die stellvertretende Bürgermeisterin weiß, dass sich viele Hedendorfer mehr als den blinkenden Kasten an der Harsefelder Straße wünschen. "Wir hätten gerne einen festen Blitzer." Weil diese Kreisstraße bei allen zuständigen Behörden nicht als Unfallschwerpunkt gilt, sind weiterreichende Maßnahmen derzeit nicht durchsetzbar. Diese Sichtweise findet Birgit Butter inakzeptabel. "Tagtäglich sind dort Kinder auf dem Weg Grundschule unterwegs."

Ein Ort, der junge Familien anlocken will - aktuell mit einem neuen Baugebiet - der müsse auch für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf den Straßen sorgen. Der Ortsrat, kündigt Butter an, "bleibt am Ball."