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Dr. Thorbjörn Ferber: "Die Stadt nach vorn bringen"

Der neue Fachbereichsleiter Dr. Thorbjörn Ferber macht das Führungsteam der Buxtehuder Stadtverwaltung komplett
Neue Wege in der Personalpolitik: Dr. Thorbjörn Ferber ist Fachbereichsleiter

tk. Buxtehude. Das Führungsteam der Buxtehuder Stadtverwaltung ist komplett: Dr. Thorbjörn Ferber (34) ist seit 1. Juli Fachbereichsleiter für Jugend, Sport, Schulen, Soziales und Senioren. Die Stadt geht mit dieser Personalie neue Wege: Ferber ist kein Verwaltungsmann und das Bewerbungsverfahren lief erstmals über einen externen Dienstleister samt Assesment Center.

Ferber, der seine Jugend in Buxtehude verbrachte, hat an verschiedenen Universitäten gearbeitet und zuletzt einen Bildungsträger in Münster geleitet. Der promovierte Literaturwissenschaftler hat zudem eine journalistische Ausbildung, von der er jetzt profitieren werde, so Ferber. "Zuhören, einordnen und bewerten sind für diese Position wichtig."

Dass er als Externer eine großen Fachbereich übernimmt, bereitet ihm keine Sorgen. "Ich stehe schließlich nicht alleine da." In den Fachgruppen werde hervorragende Arbeit geleistet, die er jetzt intensiv kennenlernen werde. An Motivation fehle es ihm nicht: "Ich will helfen, die Stadt nach vorne zu bringen."

In den Sportvereinen Buxtehudes ist Ferber ein alter Bekannter. In Immenbeck, Hedendorf und Ottensen hat er gekickt und will auch künftig die Fußballschuhe wieder schnüren. Mit seiner künftigen Frau ist der neue Fachbereichsleiter inzwischen nach Buxtehude gezogen. Er sei ein waschechtes Nordlicht und fühle sich hier wohl.

Ein Thema, nämlich Integration und ein deutliches Nein zu Ausgrenzung und Feindbildern, ist Thorbjörn Ferber wichtig. In seiner Promotion hat er sich mit Antisemitismus auseinandergesetzt. Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen eine wichtige Positionsbestimmung.

Mit Ferber haben sich mehr als 60 andere auf den Posten beworben. Dass ein anderes Auswahlverfahren gewählt wurde, begründet Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt damit, dass neben der Fachkompetenz besonderes Augenmerk auf kommunikative und sozial-emotionale Merkmale gelegt wurde. Weil die Politik, die letztendlich entscheidet, schon im Assesement Center mit am Tisch saß fiel die Wahl Ferbers einstimmig aus.