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Haushalt in Buxtehude: Was 2018 teurer und was billiger wird

Die Halepaghenschule soll umgebaut werden. Die Planungen laufen 2018 an (Foto: tk)
Buxtehuder Bauausschuss diskutiert den Haushaltsentwurf

tk. Buxtehude. Der Buxtehuder Bauausschuss hat am Mittwochabend die Zielgerade für die Haushaltsberatungen erreicht. Die Verwaltung stellte Mehr- und Minderausgaben für anstehende Bauvorhaben in der Hansestadt vor.
Ein Überblick über die wichtigsten Veränderungen: Die Sanierung der Grundschule Harburger Straße wird deutlich günstiger für die Stadt. Das Land zahlt einen Zuschuss von 822.00 Euro. Das sind fast 90 Prozent der Gesamtkosten.

Dass die Sanierung der Aula Süd 400.000 Euro teurer wird, war bereits bekannt. Bei der Brandschutzsanierung sind Probleme aufgetreten (das WOCHENBLATT berichtete).
Für die Sanierung und Erweiterung der Halepaghenschule (HPS) werden 400.000 Euro für Planungskosten in den Etat 2018 eingestellt. Der anstehende Umbau und Erweiterung am Schulzentrum Süd erfordert eine Verpflichtungsermächtigung von 2,5 Millionen Euro für das Jahr 2019. An der IGS wird das Lehrerzimmer für 350.000 Euro umgebaut und für die umfangreichen Umbaumaßnahmen im Gebäudebestand fließen 100.000 Euro an Planungsmitteln in den Etat 29018. Damit 2019 gebaut werden kann, ist eine Verpflichtungsermächtigung von 3,7 Millionen Euro notwendig.

Ein Nachschlag von 100.000 Euro erfordert auf Umwegen die Sanierung des Museums. Das Stadtarchiv braucht eine eigene Alarmanlage, die rund 100.000 Euro kosten wird. Bislang war das Archiv ans Museum angekoppelt.

Weil die neue Nutzung der Malerschule erst später geplant wird, sind 50.000 Euro Planungskosten aus dem Haushaltsentwurf herausgenommen worden. Die Summe wird vermutlich erst 2020 ausgegeben werden.

Alle Mehr- und Minderausgaben wurden vom Ausschuss einstimmig oder mit breiter Mehrheit abgesegnet. Jetzt gehen die Beratungen im Finanzausschuss weiter, bevor der Rat Mitte Dezember den Etat für das kommende Jahr abschließend beraten wird.