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Noch kein Urteil gegen mutmaßlichen Feuerteufel aus der Elbmarsch

Auch dieses Haus soll der Angeklagte angesteckt haben. Gestanden haben soll er es bis jetzt aber nicht
thl. Lüneburg. Eigentlich sollte am Dienstag das Urteil gegen den mutmaßlichen Feuerteufel (17) aus der Elbmarsch fallen. Doch daraus ist nichts geworden. "Die Kammer hat mehrere weitere Verhandlungstermine angesetzt und will noch mehr Zeugen hören", sagt Dr. Volker König, Sprecher des Lüneburger Landgerichtes. Wann mit einem Urteil zu rechnen ist, sei derzeit noch offen.
Der 17-jährige Feuerwehrmann soll im September vergangenen Jahres innerhalb von zwölf Tagen sieben Brände, darunter bei drei Wohnhäusern, gelegt haben. Laut Landgericht soll der Jugendliche am ersten Verhandlungstag das Anzünden eines Haufens Strohballens gestanden, die weiteren Taten aber bestritten haben. Aufgrund des Alters des Angeklagten findet die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.