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Geld für das Jugendzentrum

Landwirtschaftsminister Christian Meyer (re.) übergab Fredenbecks Bürgermeister Hans-Ulrich Schumacher den Förderbescheid (Foto: Joachim Roemer)

Landwirtschaftsminister Christian Meyer übergibt Bescheide an Fredenbecks Bürgermeister

bim. Fredenbeck. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (40, Bündnis 90/Die Grünen) übergab jetzt in Walsrode die Förderbescheide für die Dorfentwicklung an die Antragsteller aus dem Amtsbezirk Lüneburg. Für Fredenbeck nahm Bürgermeister Hans-Ulrich Schumacher den Bescheid für den Neubau eines Jugend- und Kulturzentrums im Raakamp entgegen.
Die Räume für Jugendarbeit in der Gemeinde sind mittlerweile sanierungsbedürftig und nicht barrierefrei. Zudem führen die Nutzungen zu Konflikten.
Mit der Errichtung des Jugend- und Kulturzentrums wird das Sportzentrum am „Raakamp“ baulich und hinsichtlich der Angebotsstruktur erweitert. Auch werden Klimaschutzaktivitäten durch moderne energieeffiziente Standards unterstützt.
Die erfolgreiche Jugendarbeit in der Gemeinde Fredenbeck erhält durch das erforderliche Jugend- und Kulturzentrum am „Raakamp" nicht nur eine neue (bauliche) Grundlage, sondern auch eine neue Qualität. Bereits am Standort angesiedelte Einrichtungen wie die Grundschule Fredenbeck, die Sporthalle "Raakamp", die Sportanlagen des FC Fredenbeck und des TC Fredenbeck, ein Skaterplatz sowie eine Beachballanlage werden baulich ergänzt. Die verschiedenen Akteure erhalten am Raakamp neue Einbindungsmöglichkeiten.
Mit dem neuen Jugend- und Kulturzentrum wird die soziale und kulturelle Entwicklung des Ortes maßgeblich gefördert, da es Betreuungsmöglichkeiten für "Indoor"- und "Outdoor"-Aktivitäten unter Anwesenheit der Jugendpflegerin der Gemeinde bietet. Die Jugendpflegerin wird z.B. auch von der Jugendkonferenz und durch die Vernetzung der Vereinsarbeit in den Dörfern unterstützt. Ehrenamtliches Engagement und Vereinstätigkeiten erhalten insgesamt eine erweiterte Basis für neue Angebote und Aktivitäten.
Nebenbei bietet das neue Gebäude während der Öffnungszeiten der Anlage einen Zugang zu einer öffentlichen Toilette, die auch von Touristen genutzt werden kann.
Geschätzte Kosten: 606.650 Euro brutto, mögliche EU-Zuwendung: 382.190 Euro, sodass an Eigenmitteln 224.460 Euro bleiben.
Die Maßnahmen werden über die Richtlinie ZILE ("Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung - ZILE -") gefördert.