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Brillen, die das Besondere ausmachen

Augenoptiker-Meister Peter Resch in seinem Geschäft in Jesteburg
 
Die ersten Entwürfe für neue Brillen entstehen übrigens stets von Hand - mit Bleistift (Foto: Peter Resch)
Augenoptiker-Meister Peter Resch feiert 20-jähriges Bestehen in Jesteburg.

mum. Jesteburg. So schnell vergeht die Zeit! In diesen Tagen feiert Augenoptiker-Meister Peter Resch das 20-jährige Bestehen seines Fachgeschäfts „Resch - Manufaktur Sehen“ in Jesteburg. Seit dem ersten Tag führt Resch das Geschäft an der Brückenstraße. „Um uns herum öffneten und schlossen einige Geschäfte“, erinnert sich der sympathische Geschäftsmann. „Wir sind geblieben. Und das verdanken wir unseren vielen Stammkunden.“ Sie halten Resch die Treue, weil er in puncto Zuverlässigkeit, Qualität und Service Maßstäbe setzt.
Nach seiner Ausbildung in Lüneburg arbeitete Resch unter anderem in Hamburg. „Mein Traum war es immer, mich selbstständig zu machen“, so Resch. Das gelang 1996. „Gemeinsam mit meiner Frau fuhr ich durch verschiedene Orte im Norden, um den richtigen Standort für mein Geschäft zu finden“, so der Optiker-Meister. In Jesteburg gefiel es ihm auf Anhieb. Vor gut zwei Jahren hat Resch zudem eine Filiale in Lüneburg eröffnet.
„Mir war es schon immer wichtig, meinen Kunden das Besondere zu bieten“, so Resch. „Dabei stehen Qualität und Tragekomfort an erster Stelle.“ Schließlich entschloss sich Resch vor zwei Jahren, seinen Kunden eine eigene - hand- und maßgefertigte - Kollektion zu präsentieren. „Ich wollte einfach etwas machen, das es so nirgendwo anders gibt.“ Die neue Kollektion ergänzt das bisherige Sortiment perfekt.
Die Gestelle - allesamt Unikate, die direkt vor Ort in Lüneburg entstehen - sind längst bundesweit bekannt. „Bei jedem Modell berücksichtigen wir die Wünsche des Kunden“, so Resch. Schließlich unterstreiche eine Brille die Persönlichkeit ihres Trägers und sei damit ein modisches Accessoire und nicht nur eine Sehhilfe. Daher sollte man Gestell und Gläser möglichst viel Aufmerksamkeit widmen und sich nicht einfach mit einer Brille von der Stange zufrieden geben. „Schließlich nutzt man sie täglich von morgens bis abends.“
Die Brillen entstehen ausnahmslos in Handarbeit. Mittels einer Fräsmaschine, die computerunterstützt mit CNC-Technik arbeitet, lässt sich jede beliebige Gestellform aus dem jeweiligen Werkstoff herausarbeiten. Resch hat Carbon, das im Flugzeugbau verwendet wird, für sich als ideales Material entdeckt. „Carbon ist extrem leicht und dennoch ungeheuer robust“, sagt der Brillen-Experte. Resch stellte seine Manufaktur kürzlich auf der für Optiker wichtigen Messe „Opti“ vor - und erntete großen Applaus.
Der Weg zur neuen Brille ist ganz leicht. Auf dem Bildschirm kann der Kunde sich selbst mit verschiedenen Fassungen betrachten. Mehr noch: Die Brille kann in Größe und Form verändert werden, so dass der Kunde am Schirm sehen kann, wie die neue Brille wirkt. Etwa 400 Fassungen stehen zur Auswahl, dazu eine enorme Farbvielfalt. Um auch technisch Akzente zu setzen, hat Resch ein eigenes Scharnier entwickelt. Es dient gleichzeitig als Design- und Wiedererkennungselement. Die ersten Entwürfe für neue Brillen entstehen übrigens stets von Hand - mit Bleistift.
Eine Brille kann nur so gut sein wie ihre Gläser. Resch bestimmt mithilfe eines modernen Gerätes die Sehstärke absolut exakt. Die Untersuchung erfolgt mit hoch auflösender 3D-Technik.

Weitere Informationen:
„Resch - Manufaktur Sehen“
Brückenstraße 13
21266 Jesteburg
Telefon: 04183 - 56 99
E-Mail: info@manufaktur-sehen.de
Internet: www.manufaktur-sehen.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 9 bis 13 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr. Am Montag und Samstag ist das Geschäft am Nachmittag geschlossen.