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Hollerner Hof ist insolvent

Der Hollerner Hof sieht einer ungewissen Zukunft entgegen
lt. Hollern. Eine Altländer Traditionsgaststätte steht vor dem Aus. Der Hollerner Hof in Hollern-Twielenfleth ist insolvent. Eigentümer Frank Stumpenhorst stehen schwierige Zeiten bevor. Dennoch will er die Hoffnung noch nicht aufgeben und versuchen, sein Geschäft zu retten.
Auch Ortsbürgermeister Timo Gerke hofft, dass der Hollerner Hof sowie das angegliederte Servicecenter mit Poststelle eine Zukunft haben. Beides sei von großer Bedeutung für die örtliche Infrastruktur. Die Gaststätte sei zudem im Grunde das Dorfgemeinschaftshaus Hollern-Twielenfleths. Dort finden regelmäßig Sitzungen und Versammlungen des Rates sowie der Vereine statt.
Weil die Gemeinde deshalb ein großes Interesse daran habe, dass der Hollerner Hof erhalten bleibe, suchten Gerke und Gemeindedirektor Kai Schulz gemeinsam mit Frank Stumpenhorst nach einer Lösung. Im vergangenen Jahr habe es Gespräche mit fünf potenziellen Investoren gegeben, so Gerke. Zwei von ihnen seien sehr interessiert gewesen, aber dann doch kurz vor dem Jahreswechsel abgesprungen.
Wenn sich kein neuer Investor finde, gebe es nur eine Möglichkeit den Hollerner Hof zu retten: "Die Bürger müssen wieder mehr Veranstaltungen buchen", so Gerke.
Der Hollerner Hof, zu dem auch eine Kegelbahn gehört, ist seit mehr als 150 Jahren in Familienbesitz. Früher hieß die Gaststätte "Zur Vereinigung". In der Gründungszeit war das Gasthaus neben der Kirche der Mittelpunkt des Dorfes. Hier gab es neben dem Restaurant auch Kolonialwaren und einen Barbier.
Frank Stumpenhorst hat den Hollerner Hof 2009 gemeinsam mit seiner Frau Anke von deren Bruder übernommen.