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Sportler des FC Oste/Oldendorf haben viele Erfolge gefeiert

Jubel nach dem Gewinn beim Wettbewerb "Coca-Cola-Vereinsgeschichte" (Foto: FC Oste/Oldendorf)

FC Oste/Oldendorf engagiert sich sowohl auf sportlicher als auch auf zwischenmenschlicher Ebene

sb. Oldendorf. Beim FC Oste/Oldendorf verbindet die Mitglieder mehr als nur die Fußball-Leidenschaft. Dieses zeigten Sportler, Mitglieder und Angehörige - quer durch den Verein und über viele Mannschaften verteilt - jüngst bei der dritten Niedersächsischen Blutspendemeisterschaft, einem "Wettbewerb" vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) zusammen mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV). Und das mit großem Erfolg:

Am Ende erreichte der Fußballclub von der Oste mit 140 für die blau-roten Vereinsfarben angetretenen Blutspendern einen hervorragenden dritten Platz unter 716 teilnehmenden Vereinen in ganz Niedersachsen. Der Vereinsvorsitzende Andreas Duhn bedankt sich nicht nur bei den vielen freiwilligen Spendern, sondern insbesondere bei Heinz Schlegel, dem Vorsitzenden vom DRK-Ortsverein Oldendorf, der bei einem zufälligen Treffen auf einer Jahreshauptversammlung in Gräpel die Idee zur Teilnahme des FC initiiert hatte. "Wir konnten mit der Aktion mehr als 30 Menschen zur erstmaligen Blutspende überzeugen, und das DRK-Team hat das Bürgerhaus in Oldendorf an diesem Tag in eine wahre ,Wohlfühloase' verwandelt", sagt Duhn. Im Vordergrund stand vor allem der gute Zweck: "Blut spenden, Leben schenken." Als Dankeschön gewinnt der Verein einen Trikotsatz.

Zur gleichen Zeit schraubten und sammelten die Fußballer von der Oste über fast zehn Wochen Flaschendeckel - und schrieben damit "Coca-Cola-Vereinsgeschichte". Im gleichnamigen Wettbewerb von Coca-Cola konnte der FC Oste/Oldendorf immerhin ein Wochenturnier gewinnen - und damit 5.000 Euro für die Vereinskasse. "Am Ende hat wohl fast jeder rund um Oldendorf von diesem Projekt erfahren - und auch mindestens einen Deckel-Code erfasst", weiß Sarah Vollmers, Spielerin der Oberliga-Damenmannschaft und vereinsinterne Projektleiterin. "Gemeinsam mit den Stammvereinen haben wir über 85.000 Cola-Deckel zusammenbekommen."

Doch auch fußballsportliche Highlights werfen beim FC Oste/Oldendorf ihre Schatten voraus: In rund drei Wochen - vom 11. bis 13. Mai - wird Bundesligist Werder Bremen mit seiner Werder-Fußballschule für drei Tage in Estorf zu Gast sein. Die Plätze waren heiß begehrt, der FC war innerhalb weniger Wochen als erster Werder-Camp-Partner für das Jahr 2018 ausgebucht. 85 Kinder und Jugendliche, Mädchen wie Jungen, werden dann mit Spaß und Begeisterung von Fußball-Legende Dieter Eilts und seinem qualifizierten Trainerteam im Passen, Schießen und Dribbeln trainiert, bekommen Tricks und Finten gezeigt, absolvieren Partei- und Turnierspiele. "Nach 2014 ist Werder Bremen zum zweiten Mal zu Gast in Estorf", freut sich der Trainer der E-Juniorinnen und Werder-Fan Alexander Peters, zugleich im Vorstand für den Jugendfußball ehrenamtlich tätig. Und damit nicht genug: Am 23. Juni richtet der FC Oste/Oldendorf als Gastgeber in Estorf die Kreispokal-Endspiele der A- und B-Junioren sowie der B-Juniorinnen aus.

Der FC Oste/Oldendorf ist stolz auf seinen familiären Charakter und den dörflichen Zusammenhalt. Beides drückt sich u.a. in der Zusammenarbeit mit den Stammvereinen und in den gepflegten Sportanlagen mit sieben Rasenplätzen aus. Viele ehrenamtliche Helfer kümmern sich nicht nur um die Platzpflege, sondern auch um die Organisation der notwendigen Abläufe rund um den Spielbetrieb. "Und genau diesen Charme wissen viele Gastvereine zu schätzen, wenn sie ihre Reise nach Estorf, Gräpel, Kranenburg oder Oldendorf antreten", sagt der langjährige und bekannte Stadionsprecher "Kalle" Hees.