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"Beitritt ist notwendig": Salzhäuser FDP-Ratsherr zur Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises

Unterstützt die Pläne des Landkreises: Manfred Nienstedt von der Salzhäuser FDP (Foto: archiv/ce)
ce. Salzhausen. "Wir haben in Salzhausen Arbeitsplätze für Normal- und Geringverdiener. Dieser Zielgruppe müssen wir auch bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen." So begründet Manfred Nienstedt von der FDP Salzhausen, weshalb die Liberalen die Gründung einer Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (KWG) durch den Landkreis Harburg (das WOCHENBLATT berichtete) unterstützt.
Bisher hätten im gesamten Kreis keine privaten Investoren den erforderlichen Mietwohnungsraum angeboten, und - so die Überzeugung Nienstedts - sie würden es aufgrund voller Auftragsbücher auch künftig nicht tun. Es sei daher nötig, dass die Kommunen gemeinsam mit dem Landkreis "ausnahmsweise in dieses Geschäft mit dem Wohnungsbau befristet eingreifen" durch die KWG.
"Meine Zustimmung im Gemeinderat zum Beitritt von Salzhausen in die KWG ist mir sehr schwer gefallen, und ich konnte mich erst nach längerer Bedenkzeit und ausführlicher Überprüfung der Faktenlage dazu entschließen", räumt Manfred Nienstedt ein. "Bei der FDP vertreten wir den Grundsatz 'Privat vor Staat', und schon deshalb war meine Entscheidung schwierig, aber wegen fehlender Alternativen notwendig."
Die Nachfrage nach Mietwohnungen im Raum Salzhausen und um Kreis Harburg werde weiterhin ansteigen. "Viele Mieter aus dem Hamburger Stadtgebiet zieht es in unsere Region, weil die Mieten in Hamburg für Normalverdiener unerschwinglich geworden sind", so Nienstedt.