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Ambulante Hospizgruppe Tostedt feierte 15-jähriges Bestehen

Den ehrenamtlichen Helfern wurde in dem Festgottesdienst gedankt (Foto: Ute Kahle)
bim. Tostedt. Mit einem Festgottesdienst in der Tostedter Johanneskirche wurde jüngst das 15-jährige Bestehen des ambulanten Hospizdienstes des Herbergsvereins, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt, sowie der evangelischen Kirchengemeinden Heidenau, Handeloh und Tostedt gefeiert. In diesem Rahmen wurde die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer gewürdigt. Anschließend trafen sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in den Räumen der Diakoniestation zu einem Empfang.
Die Aufgabe des Hospizdienstes und somit der ehrenamtlich Tätigen ist die Begleitung von sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Viele Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, auch wenn sie schwer erkrankt sind. Ihnen wenden sich die ausgebildeten Hospizdienstler einfühlsam und mit großem Engagement zu. Derzeit besteht die Gruppe aus 24 Ehrenamtlichen und der hauptamtlichen Koordinatorin Bärbel Krebber. Drei Mitglieder der ersten Stunde sind noch immer aktiv.
Aus der Arbeit hervorgegangen sind drei Trauerangebote für Angehörige, ein Trauercafe´, eine offene und eine geschlossene Trauergruppe. Diese werden vom Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt und der Johannes-Kirchengemeinde unterstützt.
Diese intensive Arbeit würdigten Pastorin Birgit Lang und Herbergsvereins-Geschäftsführer Peter Johannsen ausdrücklich. „Menschen sind wie Kirchenfenster. Wenn die Sonne scheint, strahlen sie in allen Farben, aber wenn die Nacht kommt, kann nur ein Licht im Innern sie voll zur Geltung bringen.“ Mit diesem Zitat von Elisabeth Kübler-Ross sprach Peter Johannsen sicher vielen Gottesdienstbesuchern aus dem Herzen.