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Gäste des Frühlingsmarktes in Tostedt genossen das freundlich-fröhliche Miteinander

Das Organisationsteam (v. li.): Katja Kröger-Mollin, Lisa Fenger und Tamara Boos-Wagner mit Werbekreis-Maskottchen Ekki
bim. Tostedt.Für Hunderte Besucher aus Tostedt und Umgebung gab es am Wochenende nur ein Ziel: den Frühlingsmarkt „frech und norddeutsch“, zu dem der Werbekreis ebenso eingeladen hatte wie zum verkaufsoffenen Sonntag. Auf dem Platz Am Sande wurde dem Publikum ein vielfältiges kulturelles Bühnenprogramm sowie internationale Gaumenfreuden geboten. Großes Lob gab es für die Organisatorinnen Lisa Fenger, Tamara Boos-Wagner und Katja Kröger-Mollin, die mit ihren Helfern, großen Palmen und weichem Sand wieder für echtes Strandfeeling gesorgt hatten.
Die gut gelaunten Gäste genossen das freundlich-fröhliche Miteinander. Am Samstagabend wurden mit den Bands „Kilkenny“ mit Irish Folk sowie der texanischen Band „Ulrich Ellison & The Tribe“ mit Rock und Blues musikalische Hochkaräter geboten.
Am Sonntag gaben sich hüftschwingende orientalische Tänzerinnen und quirlige Tanzmäuse des TSV Heidenau ein Stelldichein. Danach wurde die Zeit bis zum Auftritt der Volkstanz- und Trachtengruppe „De Beekscheepers“ mit wummernden Technobeats überbrückt.
„Es ist schön, dass hier nicht nur Profis sind“, sagte Besucher Bernd Rohde zu den Kunsthandwerkerständen, an denen man u.a. Silber- und Perlenschmuck, Holz- und Keramikkreationen erstehen konnte. „Damit und mit dem Essen zu moderaten Preisen kann Tostedt nur gewinnen“, so Rohde. So hatte Günter Sepp vom Heimatverein binnen kürzester Zeit 150 Stück leckeren Butterkuchen, gebacken im historischen Backhaus am Himmelsweg, verkauft.
Bei dem internationalen Kulturprogramm und der kulinarischen Vielfalt erklärte Peter Hansen, Stiftungsratsvorsitzender der Töster Bürgerstiftung, ganz begeistert: „Ich finde es toll, wie die Flüchtlinge mit eingebunden sind.“ Und nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch Menschen, die sich schon länger in Tostedt Zuhause fühlen, brachten sich beim Programm gerne mit ein. So wie zum Beispiel der Vietnamesenverein mit Drachen- und Fächertanz sowie dem Verkauf von Frühlingsrollen oder Mariama Maazou-Taher aus Niger, die zugunsten ihres an einer schweren Augenkrankheit leidenden Sohnes Idrissa afrikanische Beignets verkaufte.
Gut zu tun hatte auch das Team von Dreppenstedt Optik, das als eines von mehreren Geschäften im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags geöffnet hatte und mit dem Rabatt-Würfeln und Sonnenbrillen-Schnäppchen ins Schwarze getroffen hatte.
Abgerundet wurde der Markt mit einem ansprechenden Kinderprogramm mit Karussell, Märchen, Hüpfburg, dem Besuch von Werbekreis-Maskottchen Ekki und einigem mehr.
Einziger Wehrmutstropfen: Der Karaoke-Contest am Samstgabend musste aufgrund technischer Probleme ausfallen. „Dafür enntschuldigen wir uns bei allen potenziellen Teilnehmern“, so Tamara Boos-Wagner.
Nichtsdestotrotz hoffen diejenigen, die beim Frühlingsmarkt waren, auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.