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Naturkindergarten Tostedt weihte neuen Bauwagen ein

Die Erzieher Bernd Remus und Manya Gleißenberg (vorne, v. li.) mit den Waldhüpfern und ehemaligen Waldhüpfern
bim. Langeloh. Historisches Ereignis für den Naturkindergarten Tostedt: Im 13. Jahr seines Bestehens wurde jetzt im Wald bei Langeloh feierlich der neue Bauwagen eingeweiht. Das ließen sich auch Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam und Bürgermeister Gerhard Netzel nicht entgehen. Dohrens Bürgermeister Rolf Aldag machte das Trio der Gemeindeoberhäupter komplett.
Wie berichtet, musste der Bauwagen abgerissen werden. Eigentlich sollte darin nur der Fußboden erneuert werden, wobei sich herausstellte, dass der Wagen nicht mehr nutzbar ist. Im August wurde der alte Bauwagen abgerissen, der Aufbau des neuen Domizils auf dem bestehenden und statisch neu ausgerichteten Untergestell begann im Oktober.
Die Erzieher Manya Gleißenberg und Bernd Remus sowie der Vereinsvorstand um Vorsitzende Martina Hassenpflug hatten sich wegen des bevorstehenden Winters schon Sorgen gemacht, dass der neue Bauwagen nicht rechtzeitig fertig werden könnte. Doch die Handwerker leisteten ganze Arbeit und übergaben den Wagen fristgerecht. Dafür hatten die kleinen Waldhüpfer das Lied "Wer will fleißige Handwerker sehen" auch auf die Handwerker vor Ort umgedichtet.
Die Gemeinde Dohren hatte dem Kindergarten während der Bauarbeiten ein großes Zelt zur Verfügung gestellt. Ansonsten können die Waldhüpfer auch das Heuhotel von Familie Plate in Langeloh als Ausweichquartier nutzen.
Bei ihnen bedankten sich Bernd Remus und Marina Hassenpflug ebenso wie u.a. beim Landkreis, bei der Samtgemeinde und bei den Handwerksfirmen sowie den ehemaligen Vereinsvorständen, die den Bau des neuen Wagens mit ihren Rücklagen ermöglichten. Samt Abriss kostete die Erneuerung 40.000 Euro, die der Naturkindergarten vor allem aus eigenen Rücklagen bestreiten muss. Zuschüsse gibt es u.a. von der Samtgemeinde Tostedt. "Wir wünschen uns, dass in dem Bauwagen und auf diesem Gelände noch viele Waldhüpfer eine schöne Zeit haben", so Martina Hassenpflug.