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Sauensiek-Wiegersen: Motiviert im Straßenbau

Diplom-Ingenieur und Firmeninhaber Joachim Bösch (li.) mit seinem frisch gebackenen Gesellen Mirco Pfeifer

Marco Pfeifer von "Joachim Bösch Tiefbau" als Innungsbester geehrt

ab. Sauensiek-Wiegersen. 
Ein großer Moment für den frisch gebackenen Straßenbaugesellen Marco Pfeifer (29): Als Innungsbester wurde der gebürtige Buxtehuder beim Handwerksforum 2018 im Stader Stadeum ausgezeichnet. Gelernt hatte er drei Jahre lang bei "Joachim Bösch Tiefbau" in Sauensiek-Wiegersen. Dort wird er auch zukünftig arbeiten, denn: "Straßenbauer ist meine Berufung", sagt Marco Pfeifer.

Dass er zu den älteren Innungsbesten gehört, lässt sich einfach begründen: Marco Pfeifer hatte schon vor seiner Lehre zum Straßenbauer beruflich Erfahrung gesammelt. "Zuerst habe ich eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker gemacht, danach war ich bei der Bundeswehr", erzählt er. Dort habe er festgestellt, dass sein Interesse für den Bereich Kraftfahrzeugmechnik stark nachgelassen hatte. "Nach dem Bund habe ich meine Chance für einen beruflichen Neustart ergriffen und mich an die Agentur für Arbeit gewandt."

Danach ging alles schnell: Pfeifer bewarb sich bei "Joachim Bösch Tiefbau". Nach zwei Tagen kam bereits ein Anruf für ein erstes Gespräch, dem rasch eine Zusage folgte. 
Jetzt also die Ehrung zum Innungsbesten. Marco Pfeifer, der früher mit Nachnamen Puls hieß und nach seiner Hochzeit im Mai den Namen seiner Frau angenommen hat, geht ganz in seinem Beruf auf. "Im Straßenbau zu arbeiten macht mir sehr viel Spaß. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen an verschiedenen Orten, vom Pflastern über Erdbau bis hin zum Kanalbau ist von allem etwas dabei." 

Pfeifer lobt das kollegiale Klima, das bei "Joachim Bösch" herrsche, es sei dort familiär und jeder könne sich auf den anderen verlassen. "Teamwork", so Bösch, "ist im Straßenbau das Wichtigste." 

"Ich habe schon damit gerechnet, dass er Innungsbester wird", verrät sein Chef und Ausbilder Thomas Bösch. Marco Pfeifer habe Berufserfahrung mitgebracht und sei beim Bund gewesen, "und Disziplin ist in unserem Handwerk wichtig." Außerdem habe er als Lehrling Ehrgeiz gezeigt und Ziele gehabt. "Ich bin stolz über seine Auszeichnung und sehr froh darüber, dass wir ihn übernehmen konnten und schätzen es, dass er bei uns bleibt." Denn auch im Straßenbau seien Mitarbeiter Mangelware.