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Anwohner wollen Raser im Apensener Wohngebiet "Beim Butterberge" stoppen

"Hier soll ein Berliner Kissen hin" - Werner Knura und sein Sohn Lars wollen Raser im Wohngebiet stoppen
Apensen: Beim Butterberge | Werner Knura aus Apensen ist sauer: Schon vor zwei Jahren haben er und seine Nachbarn aus dem Wohngebiet auf Raser in der Straße "Beim Butterberge"aufmerksam gemacht. Mittlerweile habe sich die Situation sogar verschlimmert. "Damals habe ich in den Stoßzeiten 50 Autos pro Stunde gezählt, heute sind es 158", sagt der Unternehmer. Jetzt hat Knura bei der Gemeinde einen Antrag auf Verkehrsberuhigung gestellt. Er will, dass die Raser in der Straße Beim Butterberge gleich nach der Einfahrt von Berliner Kissen gestoppt werden und größere "Tempo-30-Schilder" aufgestellt werden. "Das jetzige Schild ist viel zu klein und befindet sich am Bauzaun, da schaut doch keiner hin", sagt er.
Im Planungsausschuss haben die Politiker das Thema bereits diskutiert. Dort wies Bürgermeister Kurt Matthies (SPD) darauf hin, dass Maßnahmen wie Bodenwellen oder Berliner Kissen in der Samtgemeinde bereits zu größeren Konflikten gesorgt haben, u.a. weil sich Anwohner über die erhöhte Lärmbelästigung beschweren. "Die Leute bremsen und geben wieder Gas", gibt auch Bauamtsleiterin Sabine Benden zu bedenken. Der Antrag von Claus Tobaben (CDU) und Frank Buchholz (Freie Wählergemeinschaft), erst einmal eine Verkehrsmessung durchzuführen, wurde einstimmig angenommen.
Werner Knura und sein Sohn Lars Knura, der ebenfalls im Wohngebiet "Beim Butterberge" wohnt, sind mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden. "Sobald hier ein Messgerät steht, wird das übers Internet kommuniziert und die Leute fahren dann kurze Zeit langsam", sagt Werner Knura. Er will jetzt eine Interessengemeinschaft gründen, um die Verkehrsberuhigung voranzutreiben.