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Kein Wegkommen nach links - Immer noch keine Lösung in Sicht: Rückstau auf der Zevener Straße in Apensen nervt die Autofahrer

Keine Seltenheit an der Zevener Straße: lange Autoschlangen
jd. Apensen. Bereits vor vier Jahren war es ein Thema im WOCHENBLATT: In der Zevener Straße in Apensen staut sich - vor allem zu Stoßzeiten - der Verkehr. Wer aus Richtung Ahlerstedt kommt und weiter nach Buxtehude bzw. Stade will, muss oft eine gefühlte halbe Ewigkeit warten, um in Höhe der Tankstelle nach links auf die Beckdorfer Straße abbiegen zu können. Verbessert hat sich seitdem nichts. Im Gegenteil: Für die Linksabbieger ist es noch schwieriger geworden, sich einzufädeln.

Ein Grund ist der zwischenzeitlich errichtete Kreisel, der Stader, Buxtehuder und Beckdorfer Straße miteinander verbindet: Der sorgt für einen durchgehenden Verkehrsfluss, sodass die Abbieger aus der Zevener Straße kaum eine Chance auf eine Lücke haben. Außerdem ist die Verkehrsbelastung auf den Straßen im Apensener Zentrum deutlich angestiegen. Ein Planer habe prognostiziert, dass die Zahl der Fahrzeuge deutlich ansteige, so Apensens Gemeindedirektor Peter Sommer.

Auch Sommer ist sich der Problematik schon länger bewusst, doch eine Lösung hat er nicht parat: Die Überlegung von 2012, eine abknickende Vorfahrt in die Zevener Straße zu schaffen und die Autofahrer in bzw. aus Richtung Beckdorf warten zu lassen, ist mit dem Kreiselbau hinfällig geworden. Bei viel Verkehr würde sich ein Rückstau bis in den Kreisel hinein bilden.

Auch der von Sommer einst favorisierte "große Wurf" ist wohl nicht mehr umsetzbar. Seine Idee war es, in der Ortsmitte einen "Mega-Kreisverkehr" in Form einer Ringstraße zu schaffen: Die sollte von der Stader Straße über die Straße "Beim Untervogt" in die Zevener Straße und dann von der Beckdorfer Straße an die Buxtehuder Straße anknüpfen. "In der Mitte hätte dann ein Supermarkt errichtet werden können", meint Sommer. Die Pläne seien damals gescheitert, weil die Gemeinde nicht alle dafür erforderlichen Grundstücke hätte erwerben können, so Sommer.

So bleibt es wohl dauerhaft beim Status quo - ein Zustand, der für die vielen Autofahrer aus Richtung Ahlerstedt höchst unbefriedigend ist. Sommer appelliert an die Autofahrer auf der Beckdorfer Straße und bittet sie um Rücksichtnahme: "Wenn jeder ein, zwei wartende Wagen vorließe, würde es wesentlich besser laufen."

Kreis-Dezernentin Nicole Streitz, der die Straßenverkehrsbehörde untersteht,verspricht: "Der Landkreis nimmt aber die Anfrage des WOCHENBLATT zum Anlass, um den Fall bei der nächsten Verkehrsschau zu thematisieren und mit Polizei und den Verantwortlichen vor Ort zu besprechen."