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AEG-Schüler auf Weltraummission

Eines von bundesweit nur zehn Teams beim Wettbewerb "Cansat": (v. li.) Hannah Sundermann, Sven Böttcher, Finn Bender und Nils Trabant

Buchholz: Zwölftklässler nehmen an Cansat-Wettbewerb teil und bauen einen eigenen Mini-Satelliten

os. Buchholz. Planen, konstruieren, testen, durchführen, Daten auswerten - den Ablauf einer echten Weltraummission simulieren die vier Zwölft­klässler Hannah Sundermann, Sven Böttcher, Finn Bender und Nils Trabant vom Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) bei „Cansat“. Als eines von bundesweit nur zehn Teams nehmen die angehenden Abiturienten an dem Wettbewerb der „European Space Agency“ (ESA) teil, bei dem die Schüler eine Art Satelliten baut, der ungefähr die Größe einer Cola-Dose hat.
„Cansat“ teilt sich in zwei Komponenten. Die Primärmission ist vorgegeben und beinhaltet die Messung des Luftdrucks und der Lufttemperatur. Aus der Höhe sollen Höhe und Fallgeschwindigkeit berechnet werden. „Dafür wird jeder Satellit mit einer kleinen Rakete auf bis zu einem Kilometer geschossen“, erklärt Hannah Sundermann. Die zweite Mission darf jede Mannschaft selbst bestimmen. Die AEG-Oberstufenschüler wollen aus dem Startpunkt der Rakete den späteren Landepunkt berechnen und dazu eine exakte Flugkurve erstellen.
In dem Quartett haben sich vier Schüler zusammengeschlossen, die naturwissenschaftlich sehr interessiert sind und das naturwissenschaftliche Profil für ihr Abitur belegt haben. Finn Bender entwickelt als guter Informatiker die Software für die Mission, Sven Böttcher und Nils Trabant sind für die Hardware zuständig und bauen den Satelliten zusammen. Hannah Sundermann, die 2016 beim Wettbewerb „Jugend forscht“ den zweiten Platz auf Landesebene belegte, konstruiert den Fallschirm, der den „Cansat“ zur Erde zurückbringen soll. Betreut wird das Team von AEG-Lehrer Dr. Stefan Naler sowie Jan Stieglitz von der Zukunftswerkstatt Buchholz.
Der große Tag für die zehn teilnehmenden Forscherteams ist am Mittwoch, 27. September. Dann werden die Mini-Satelliten auf dem Flugplatz in Rotenburg gestartet. Für den Wettbewerb werden alle Teilnehmer für vier Tage in Bremen einquartiert. Die Spannung bei den Buchholzer Nachwuchsforschern steigt: „Wir sind gespannt, ob unser 'Cansat' so fliegt, wie wir das errechnet haben.“