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Kartslalom beim AC Buchholzer Heidering: Spaß im Pylonengewirr

Bilden ein starkes Team: Fahrer, Eltern und Trainer der Kart-Slalomgruppe vom AC Buchholzer Heidering
os. Buchholz. Links, rechts, links, rechts - immer wieder reißt David Silvio Kühn (11) am Lenkrad. Die Reifen quietschen, der Motor knattert. David Silvio wärmt die Reifen auf, damit sie genügend Grip aufbauen und er das Training beginnen kann. Der Junge gehört zur Kartslalom-Gruppe des ADAC-Clubs "AC Buchholzer Heidering". Bis zu 15 Fahrer zwischen acht und 16 Jahren treffen sich samstags ab 11 Uhr auf dem Parkplatz der Ostfriesischen Tee Gesellschaft in Buchholz-Meilsen, um ihrem Hobby nachzugehen.
David Silvio Kühn und sein Vereinskollege Edgar Buterus (13) bereiten sich auf den Saisonhöhepunkt vor: Sie haben sich für den Bundesendlauf des Kartslalom-Wettbewerbes qualifiziert, der am Samstag, 19. Oktober, in Schleswig ausgetragen wird. Dort misst sich das Duo mit den besten Nachwuchsfahrern aus ganz Deutschland.
"Bei uns kommt es vor allem auf den Spaß an", sagt Kart-Trainer Werner Putz. "Dann kommt die Leistung von ganz allein." Er legt aber auch großen Wert auf Disziplin und Teamgeist. Während Putz mit Pylonen die Strecke für die aktuelle Trainingseinheit legt, bereiten David Silvio Kühn, Luis Burkhart (12) und Erik Schnieber (10) ihre Karts vor. Luftdruck und Ölstand messen, Bremsen kontrollieren - alles wie im großen Rennsport. "Bei uns lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen", erklärt Trainer Putz.
Die Karts haben einen 200 ccm-Motor mit 6,5 PS. Sie sind bis zu 40 km/h schnell und wegen des niedrigen Schwerpunktes auch in den Kurven extrem fix. Ein Kart kostet rund 3.000 Euro. Dazu kommen pro Saison zwei bis drei Radsätze à 180 Euro und die Kosten für das Benzin - rund fünf Euro pro Kart und Trainingseinheit.
Der Kartsport wäre nicht machbar ohne die Hilfe der Eltern. Sie packen mit an, helfen beim Aufbau der Trainingsstrecken und stellen die Pylonen wieder auf. Pro umgekippte Pylone erhält ein Fahrer im Kartslalom zwei Strafsekunden.
Erik Schnieber ist durch reinen Zufall zum Kartsport gekommen. "Ich bin vorbeigefahren und habe die Motorengeräusche gehört", berichtet er. Er schaute genau hin, machte ein Probetraining und fand Gefallen am Motorsport. Seitdem ist er Samstag für Samstag dabei.
Trainiert wird bis in den Winter hinein. "Wir sind hier auch schon auf Eis gefahren", erinnert sich Werner Putz. Neuzugänge sind beim "AC Buchholzer Heidering" willkommen. "Fahren kann jeder, der gut an die Bremsen kommt. Das ist sehr wichtig", sagt Putz. Die jüngsten Akteure beim AC sind sieben Jahre alt. Wer mitfahren möchte, meldet sich unter werner.putz@buchholzer-heidering.de. Infos unter www.buchholzer-heidering.de/kartslalomtraining