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„Protestyval - Wir mucken auf!“ - 2.000 Menschen „feiern“ Protest-Festival gegen Neubau-Trassen / Brackel ist dabei

Bürgerinitiativen und Politiker zusammen auf dem „Protestyval“ (v. li.): Karl-Friedrich Bodin, die Bundestagsabgeordneten Henning Otte (CDU) und Kirsten Lühmann (SPD), Kurt Wiedenhoff und Jan-Hendrik Hohls (Foto: Salie)
mum. Brackel. Trotz des Regens und der Einschulungsfeiern: Am vergangenen Samstag sind viele Aktivisten der „X-DURCH-X“-Bürgerinitiative aus Brackel nach Feuerschützenbostel bei Bergen gefahren, um dort gemeinsam mit 2.000 Menschen ihren Widerstand gegen den möglichen Neubau von Güterzugstrecken durch die Bahn zu bekunden. Beim „Protestyval - Wir mucken auf!“ versammelten sich Bürger aus verschiedenen Regionen bei Familienprogramm und Livemusik. Auch zahlreiche Politiker verschiedener Parteien zeigten sich solidarisch mit den Zielen des Veranstalters, dem Aktionsbündnis gegen Trassenneubau.
So ließen weder die Vertreter der SPD, Kirsten Lühmann und Maximilian Schmidt, noch die Grünen Annegret Pfützner und Bernd Zobel oder die Unionspolitiker Ernst-Ingolf Angermann und Henning Otte Zweifel daran, dass sie das Ziel „Ausbau vor Neubau“ unterstützen. Sehr erfreut hierüber zeigten sich auch die Sprecher der zahlreich anwesenden Bürgerinitiativen aus Brackel, Egestorf, Eimke-Wriedel, Marxen, Ohlendorf und Uelzen. In ihren Grußworten klang mehrfach an, dass weiterhin entschlossen und gemeinsam für den Ausbau des bestehenden Schienennetzes gekämpft werde, nötigenfalls auch über die Dauer des im November endenden Dialogforums hinaus und „zur Not auch auf der Straße“, so Karl-Friedrich Bodin vom Aktionsbündnis für die Ostheide. Wichtig sei in der gegenwärtigen Phase des Dialogs, so Kurt Wiedenhoff von der Initiative „Pro Lebensraum Eimke-Wriedel“, dass nun auch die Vertreter der Kommunalpolitik eindeutig Position bezögen.
• www.x-durch-y.de.