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Schüler der Sprachlernklasse am GAK bauen in der Zukunftswerkstatt Lautsprecher

Bufdi Tom Milter und Schüler Ahmad verbinden die letzten Kabel miteinander, dann ist der Lautsprecher einsatzbereit
as. Buchholz. „Wieso knackt das jetzt?“ Ahmad und Tom sitzen konzen­triert nebeneinander, vor sich ein bunt bemaltes Stück eines Abflussrohrs, aus dem mehrere Drähte ragen, die mit einer Batterie verbunden sind. Daraus soll ein Lautsprecher werden?
Ahmad (18) und neun seiner Mitschüler im Alter von zehn bis 18 Jahren besuchen eigentlich eine Sprachlernklasse am Gymnasium am Kattenberge (GAK). Sie stammen aus Syrien und Afghanistan und lernen sechs Stunden täglich Deutsch, heute steht jedoch Praxis auf dem Lehrplan. Unter der Anleitung von

Max Blindenhöfer

, Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt, und mit Unterstützung von Bufdi Tom Milter bauen sie einen Lautsprecher. „Der Workshop ist eine schöne Möglichkeit für die Schüler, die verschiedenen MINT-Bereiche kennenzulernen“, sagt Max Blindenhöfer. Z.B. stammt der Deckel des Lautsprechers aus dem 3D-Drucker. Mit Begeisterung löten, tüfteln und kleben die Sprachschüler konzentriert die Bauteile zusammen. „Cool, dass wir mal so etwas ausprobieren dürfen“, sagt Ahmad begeistert. Obwohl er zum ersten Mal einen Lautsprecher baut, sei das nicht weiter schwer, mit Anleitung „ist das ganz entspannt“, findet Ahmad. Er freut sich schon darauf, den Lautsprecher mit seinem Smartphone zu verbinden und seine Lieblingsrapper Kollegah und Bushido mit voller Lautstärke zu hören.