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Behelfsbrücke nimmt Gestalt an

Die Trasse zur Behelfsbrücke ist bereits deutlich sichtbar
os. Buchholz. Die Bauarbeiten für die Behelfsbrücke an der B3 zwischen Buchholz und Welle gehen voran. Jetzt wird deutlich, welch großes Bauwerk dort entsteht.
Wie berichtet, ist die alte Bahnbrücke an der Bundesstraße so baufällig, dass der Verkehr dort seit April 2013 (!) einspurig geleitet wird. Ein sogenanntes ergänzendes Planfeststellungsverfahren ergab, dass der Verkehr zwischenzeitlich über eine Behelfsbrücke geführt werden muss. Das erhöhte die Kosten für die gesamte Maßnahme um 1,5 Millionen Euro auf rund fünf Millionen Euro.
„Ohne die Behelfsbrücke hätten wir die B3 komplett sperren und den Verkehr durch Tostedt leiten müssen“, erklärt Dirk Möller, Geschäftsbereichsleiter bei der zuständigen Landes-Straßenbaubehörde Lüneburg. Gegen diese Planung gab es in Tostedt heftigen Widerstand.
Die Behelfsbrücke solle Ende des Jahres fertiggestellt sein. Dann wird der Verkehr von der B3 verschwenkt und über das neue Bauwerk geführt. Anschließend wird der Austausch der maroden alten Brücke vorbereitet. Wenn alles glatt läuft, soll die neue Brücke im Jahr 2019 fertiggestellt sein. Danach wird die Behelfsbrücke wieder demontiert.

KOMMENTAR

Unakzeptabler Zeitraum

Wenn die B3-Brücke fertiggestellt sein wird, werden rund sechs Jahre vergangen sein. Sechs Jahre, in denen der Verkehr einspurig gelenkt wird - nicht auf einem Feld- und Wiesenweg, sondern auf einer Bundesstraße! Ich finde diesen Zeitraum unakzeptabel lang! Es handelt sich hier nicht um Hexenwerk, sondern um eine normale, nur rund 200 Meter lange Brücke. Kein Mensch versteht, warum hier nicht besser geplant wurde. Oliver Sander