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"Bypass ist kein Ostring-Ersatz"

FDP-Chef Arno Reglitzky hofft nach wie vor auf die Realisierung des Ostrings (Foto: archiv)

Buchholzer FDP-Chef Arno Reglitzky sieht in Plänen der Grünen keinen Ersatz für Umgehungsstraße


rs- Buchholz. "Ostring-Ersatz wird jetzt vorangetrieben", hatte das WOCHENBLATT in seiner jüngsten Ausgabe getitelt und darüber berichtet, dass auf Antrag der bunten Stadtratsmehrheit die Stadtverwaltung die Machbarkeit einer Verbindungsstraße östlich der Bahn von der Canteleubrücke zur Bendestorfer Straße prüfen soll.
Dazu stellt jetzt FDP-Chef Arno Reglitzky fest: "Der Artikel ist ein niedlicher Versuch,das Thema Ostring wieder einmal durch ungeeignete Nebelbomben in Frage zu stellen." Für Reglitzky ist klar, dass eine "Bypass-Lösung" die Verkehrsprobleme der Stadt nicht lösen kann. Er habe dem Prüfantrag lediglich deshalb zugestimmt, weil durch eine derartige Wegeverbindung die Erreichbarkeit des Sportzentrums von Blau Weiss Buchholz am Holzweg verbessert werden könne. Reglitzky ist Präsident dieses Sportvereins.
Die ursprüngliche Intention der FDP sei es gewesen, eine einfachere und Straßenverkehrs-unabhängigere Wege-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Canteleu-Brücke/Lüneburger Str. entlang der Bahn zum Sportzentrum am Holzweg zu schaffen. Dabei sei es ihm um die Verkehrs-Schwächeren gegangen, zumal das stark gewachsenen Sportzentrum keine Busanbindung habe.
"Daraus jetzt eine Ostring-Alternative zu stricken, ist ziemlich weit hergeholt und sachlich nicht begründe, ärgert sich der Liberale. Gerade der komplizierte Knoten Lüneburger Str., Soltauer Str./Canteleu-Brücke, Am langen Sal sei verkehrlich mit einem „Bypass“ nicht in den Griff zu bekommen. Der eigentliche Engpass bleibe die Canteleu-Brücke über die Bahn. Reglitzky: "Wir sollten doch erkennen, dass nur durch eine nachhaltige Entlastungs-Trasse wie eben den Ostring der Stau-Abbau auf den Buchholzer Hauptschlagadern möglich ist."