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Geringe Chancen für Werbe-Pylon

Mit Hilfe eines Luftbildes wollen die Befürworter verdeutlichen, dass die Auswirkungen des Werbe-Pylons nicht dramatisch wären (Foto: archiv)
os. Dibbersen. Jetzt naht die Entscheidung, ob ein Werbepylon in Dibbersen aufgestellt wird oder nicht. Dabei scheinen die Chancen für Mit-Initiator Hans-Werner Püttjer schlecht zu stehen. Das zumindest geht aus der Antwort der Verwaltung auf verschiedene Anfragen der FDP-Ratsfraktion hervor.
Wie berichtet, gibt es in Dibbersen seit vergangenem Jahr Streit über die Frage, wie Gewerbetreibende im Buchholzer Norden nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße "B75 neu" auf ihre Angebote aufmerksam machen können. Grundstückseigentümer Püttjer, verschiedene Gewerbetreibende und der ehemalige Bürgermeister-Kandidat Ronald Bohn hatten einen Pylon ins Spiel gebracht und verschiedene Varianten für einen Standort in Sichtweite zur "B75 neu" vorgestellt.
In seiner Stellungnahme zu den FDP-Anfragen - die Partei stellte sich als einzige öffentlich an die Seite der Pylon-Befürworter - verdeutlicht Bauamts-Mitarbeiter Stephan Lau, dass die bisherigen Varianten der Werbeanlage nicht mit dem Bebauungsplan "Harburger Straße" und dem geplanten Dorfentwicklungsplan übereinstimmen. Eine zwischenzeitlich von einem anderen Eigentümer ins Spiel gebrachte Variante mit einem zwölf Meter hohen Pylon komme nicht in Betracht, da dafür ein Teil der Lärmschutzwand an der "B75 neu" transparent gestaltet werden müsste.
Lau schlägt stattdessen Werbeanlagen auf städtischen Flächen entlang der alten B75 sowie im Gewerbegebiet in Nenndorf vor. Ob diese Vorschläge auf Gegenliebe stoßen, werden die politischen Diskussionen zeigen: Der Ortsrat Dibbersen diskutiert am 29. September über den Werbe-Pylon, der Bauausschuss am 1. Oktober und abschließend der Verwaltungsausschuss am 16. Oktober.