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Proteste gehen ins Leere: Bäume auf der Jordan-Fläche gefällt

Fertig machen für die Bebauung: Am Montag wurden die Bäume auf der Jordan-Fläche gefällt
os. Buchholz. Bis zum Schluss versuchten die Bürger alles, um die Baumfällung auf der Jordan-Fläche zu verhindern. Vergebens: Am Montag wurde die Fällgenehmigung der Stadtverwaltung für den Investoren Holger Cassens umgesetzt. Drei stattliche Bäume auf der Jordan-Fläche wurden beseitigt. Wie berichtet, soll dort, in Rathausnähe, bis Dezember eine Unterkunft mit drei Baukörpern für 150 anerkannte Flüchtlinge entstehen.
Die drei Bäume - eine Douglasie, eine Birke und eine Buche - hätten genau im Baufenster für die Unterkunft gestanden, begründete Buchholz‘ Stadtbaurätin Doris Grondke die Fällgenehmigung. Dass die Fällung so schnell umgesetzt wird, hänge mit der Brut- und Setzzeit zusammen, die jetzt beginnt.
Am Sonntag versammelten sich rund 30 Bürger auf der Jordan-Fläche, um gegen die Baumfällung zu demonstrieren. Sie legten Blumen, Trauerkarten und Engel für die grünen Riesen nieder, manche hatten Tränen in den Augen. Viele Bürger machten noch einmal ihrem Ärger Luft, dass sie über die bevorstehende Baumaßnahme von Grondke und Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse so spät informiert worden waren. Versuche der Anwohner und der Naturfreunde Nordheide, die Bäume durch eine alternative Planung der Baukörper zu retten, stießen auch aufgrund des Zeitmangels ins Leere.