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Buxtehude: Ein halbes Jahrhundert in einer Praxis

Mit großen Engagement im Beruf tätig: Annegret Heins-Rampold

Arzthelferin Annegret Heins-Rampold (66): „Ich liebe meinen Job“

ab. Buxtehude.
or zwei Jahren hätte sie sich zur Ruhe setzen können, doch für die Arzthelferin Annegret Heins-Rampold war das keine Option: „Meinen Job mache ich mit großer Leidenschaft. Ich interessiere mich für jeden Menschen - und für die Medizin“, sagt die 66-jährige Hollenstedterin, die schon seit mehr als 50 Jahren seit ihrer Ausbildung in ein und derselben Buxtehuder Arztpraxis tätig ist. Eine derartige lebenslange Treue ist in der heutigen Berufswelt eher ungewöhnlich, in der viele von Job zu Job springen. Ans aufhören denkt sie nicht.

Früher hätte Annegret Heins-Rampold, deren Beruf sich inzwischen Medizinische Fachangestellte nennt, gerne Medizin studiert, doch das habe sich nicht ergeben. „Damals war der Realschulabschluss üblich. Und später zu studieren, ließ sich mit meiner damaligen Situation nicht gut vereinbaren.“ Die Scheidung von ihrem Ex-Mann, mit dem sie ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis habe, hätte sie danach sehr getroffen. „Plötzlich saß ich alleine da mit meiner einjährigen Tochter.“

Doch es ging auch ohne Mann: Sie arbeitete weiter, bildete sich vielfach fort, u. a. zur radiologischen Assistentin, lernte, wie Knochenmark ausgestrichen wird, machte eine Diabetes-Ausbildung. Während der gesamten Zeit blieb sie der Praxis in Buxtehude treu, 30 Jahre bei Alexandra Blöcker, anschließend bei Herrmann Grewe, jetzt in der Gemeinschaftspraxis von Dr. Jork Lippitz und Dr. Martin Böhm in der Bahnhofstraße 39.

Ein tolles Team sei das, meint Heins-Rampold, die zu allen Mitarbeitern der Praxis ein herzliches Verhältnis pflegt. „Dass ich noch immer hier bin, hat sich einfach so ergeben. Aber ich glaube, man hat mich auch gewollt“, sagt sie augenzwinkernd. „Vielleicht bleibe ich bis zu meinem 80. Geburtstag.“ Es sei denn, sie werde Oma - ein Herzenswunsch der aktiven Frau: „Dann habe ich einen Grund, zuhause zu bleiben.“