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Kate in Ovelgönne wird wieder zu neuem Leben erweckt

„Vermutlich im April wird das große Gebäude aufgebaut“: Heimatvereinsvorsitzender Rolf Marquardt (li.) und Stellvertreter Axel Wiesenberg vor dem frisch gegossenem Fundament

Bau des Fachwerk-Bauernhauses am Dorfplatz hat begonnen

ab. Buxtehude/Ovelgönne. Das Fundament wurde kürzlich gegossen, noch in diesem Jahr sollen die Rohbauten fertig gestellt werden: Die Kate am Dorfplatz nahe des Feuerwehrhauses am Hemberg in Ovelgönne wird aufgebaut, ebenso das kleine Gebäude für die sanitären Anlagen. „Manchmal holen wir uns Anregungen aus dem Alten Land“, sagt Axel Wiesenberg, stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Ovelgönne/Ketzendorf. Gerade hätten sie ein Gebäude in Moor­ende begutachtet, ergänzt Rolf Marquardt, Ortsvorsteher von Ovelgönne/Ketzendorf und Vorsitzender des Heimatvereins.

Planungen für einen Wiederaufbau gibt es bereits seit dem Jahr 2010. Eine norddeutsche Kate, mit Außenwänden aus Fachwerkelementen und Granitsteinen, die anschließend verklinkert werden, ist geplant. Material haben die Mitglieder des Heimatvereins dafür schon zusammengetragen, u.a. auch Fachwerkwände für das kleine Sanitärhäuschen: Diese stammen von einem kleinen Gebäude, das zum „Herbstprinz“ gehörte, und wurden - eben so wie das Fundament - von der Firma Schulenburg Architekten gestiftet.

„Die Rohbauten werden in diesem Jahr fertig“, erklärt Marquardt. „Wie schnell es anschließend weitergeht, hängt von den finanziellen Mitteln ab.“ Rund 184.000 Euro kostet das Projekt, davon trägt die Hansestadt Buxtehude 80.000 Euro. 20.000 Euro werden durch eigene Leistungen des Heimatvereins erbracht, 9.500 Euro konnten bereits durch Spenden zusammengetragen werden.

Die Fachwerkkate soll eine Grundfläche von 110 Quadratmetern haben und dient dazu, den Dorfplatz wieder zu einem beliebten und belebten Mittelpunkt Ovelgönnes zu machen. Darüber hinaus soll das Haus der Dorfgemeinschaft als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum zur Verfügung stehen. Es kann für das Dorffest und private Feiern gemietet, der Außenbereich mit Grillplatz und Sitzgruppe von Wanderern genutzt werden.

Gut 70 Personen haben in dem Fachwerkhaus Platz. „Eine traumhafte, erst drei Jahre alte Küche wurde uns geschenkt, modern und komplett ausgestattet“, sagt Axel Wiesenberg.
„Das kleine Fachwerkhäuschen bauen wir in Eigenregie auf, für das große unterstützt uns eine Zimmerei, die auf alte Fachwerkgebäude spezialisiert ist“, sagt Marquardt. Gesucht werden weiterhin Spender, Handwerker, auch für den Sanitärbereich, sowie Granitsteine. „Wir haben den Blick nach vorne gerichtet“, so Marquardt weiter. „Jetzt sind wir bei den Fundamenten. Im April wollen wir dann das große Gebäude errichten.“

• Kontakt zu dem Heimatverein und Rolf Marquardt ist über
marquardt-r@t-online.de möglich.