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Buxtehude: Kreiselbau an der Estebrügger Straße beginnt

Seit vielen Jahren ganz oben auf der Wunschliste in Buxtehude: Ein Kreisel an der Estebrügger Straße (Foto: tk)
Bauarbeiten für Kreisverkehr an der Estebrügger Straße beginnen / Arbeiten dauern bis in den Herbst

b>tk. Buxtehude. "Wie eine Operation am offenen Herzen", nennt die Buxtehuder Verwaltugnsleitung den Neubau des Kreisverkehrs an der Estebrügger Straße. Es wird bis Herbst zu spürbaren Behinderungen kommen. Aber: Mit Fertigstellung dieser Baumaßnahme soll der gesamte Verkehr auf der "Stau-Achse" Richtung Stader Straße im Endergebnis besser fließen.

Über diese "größte Straßenbaumaßnahme des Jahres", so Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, will die Stadtverwaltung rechtzeitig informieren. Denn sobald der Frost aus dem Boden ist, geht es los.

Planer Rolf Rudorffer erklärt die einzelnen Bauphasen. Zuerst werden Gehwege und Bordanlagen erneuert. Das bedeutet: Zum West- und Ostfleth können Autofahrer einbiegen, raus aus der Altstadt geht es übergangsweise aber über die Kirchenstraße und Lange Straße. Während der nachfolgenden Arbeiten ist die Altstadt ohne Umleitung erreichbar.

In den folgenden Wochen wird der Kreisel jeweils in Vierteln fertig gebaut. Dabei wird in Höhe der Kattau Mühle auch der Deich zurückgebaut und durch Spundwände ersetzt. Im Sommer dehnen sich die Arbeiten dann Richtung Hafenbrücke aus. Parallel zum Kreiselbau wird die Fahrbahn dort erneuert.

Buxtehudes Tiefbauchef Jörg Rönner erwartet im Sommer die stärksten Behinderungen. Denn die Hafenbrücke wird zur ampelgesteuerten Einbahnstraße. Während des Altstadtfestes soll die Baustelle so "eingedampft" werden, dass Besucher ohne Behinderungen anreisen und parken können.
Während der gesamten Bauzeit ist die Durchfahrt nur Richtung Dammhausen möglich, Richtung Innenstadt führt die Umleitung über die Konopakstraße. Diese Regelung besteht schon seit einigen Wochen. Es habe noch keine Beschwerdeflut gegeben, so Ralf Dessel von der Stadtverwaltung.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme liegen bei rund 840.000 Euro. Davon übernimmt das Land 60 Prozent.