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Buxtehude: "Vereinssportzentrum kann wirtschaftlich laufen"

Eine erste optische Ideenskizze des Vereinssportzentrums (Foto: BSV/Sportberatung.de)
Experte hat Chancen und Akzeptanz des BSV-Projektes untersucht

tk. Buxtehude. Wann der Grundstein für das Vereinssportzentrum gelegt wird, steht noch nicht fest. Die Grundlagen für die weitere Planung des Projektes unter der Federführung des BSV kommen aber gut voran. Der Sportexperte Jörg Esser hat für den Sportverein die Akzeptanz des Projektes unter den BSV-Mitgliedern, die wirtschaftliche Machbarkeit und den besten Standort untersucht. Seine Ergebnisse trug er kürzlich im Schul- und Sportausschuss vor.

Rund 72 Prozent der BSV-Mitglieder befürworten das Vorhaben. "Das ist ein eindeutiges Votum", so Esser. Der Experte sieht auch gute Marktchancen, die auf Dauer einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen. Der Sport- und Fitnessbereich in Buxtehude und Umgebung biete noch genug Potential. Genau darauf zielt das Vereinssportzentrum ab: Es ist keine große Halle, sondern soll mit kleineren Räumen Angebote aus dem Bereich Fitness- und Gesundheitssport bieten. Ein Nebeneffekt wären dann freie Hallenkapazitäten andernorts in Buxtehude, wenn etwa kleinere Gruppen das neue Sportzentrum nutzen würden.
Als Standort sei eindeutig das Schulzentrum Nord die beste Wahl, sagt Esser. Die innerstädtische Lage und die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sprechen für diese Wahl. Konkret soll jetzt der Raumbedarf geplant werden, sodass anschließend ein Architekt einen ersten Vorentwurf zeichnen kann.

Die Stadt Buxtehude wird das Vereinssportzentrum mit 975.000 Euro aus der Sportförderung unterstützen. Die Summe steht aber noch mit einem Sperrvermerk im Haushalt.
Eng verzahnt ist der Bau des Vereinssportzentrums - wenn das Projekt auf dem Gelände des Schulzentrums realisiert wird - mit der Sanierung der benachbarten Halle Nord. Es ist politischer Konsens, dass die Halle saniert wird. Derzeit läuft die Vorbereitung der vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibung für die Planung des Projektes. Das werde bis zu einem halben Jahr dauern, so Claudia Blaß, Fachgruppenleiterin Schulen und Sport. Beide Projekte sind etwa bei den Themen Parkplätzen und Lärmschutz wie ein einziges zu betrachten.