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Buxtehude: Weichenstellung vor dem Amtsantritt

Katja Oldenburg-Schmidt wird mit Bürgermeister Jürgen Badur vor ihrem Amtsantritt an wichtigen Weichenstellungen arbeiten

tk. Buxtehude. Katja Oldenburg-Schmidt wird die neue Bürgermeisterin Buxtehudes. Ihr Amt tritt sie aber erst zum 1. November an. Wie sieht die Übergangszeit aus, welche Weichenstellungen sind vorher notwendig? Noch am Wahlabend hatte Oldenburg-Schmidt erklärt, dass sie gemeinsam mit Amtsinhaber Jürgen Badur einige Dinge vorbereiten werde, die ihr ab November wichtig sind.

"Wir haben bisher gut zusammengearbeitet und werden das auch in den kommenden Monaten tun", erklärt Badur auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Eine enge Abstimmung sei unter anderem deswegen nötig, weil nur der Bürgermeister bestimmte Themen - vor allem Personalien - in den Rat und den Verwaltungsausschuss einbringen könne.
An vorderster Stelle dürfte dabei die Neuordnung der Verwaltung stehen. Katja Oldenburg-Schmidt ist Erste Stadträtin, das heißt, dass sie vom Rat als Wahlbeamtin für acht Jahre bestimmt worden ist. Diese Spitzenposition wird jetzt frei. Wird sie neu besetzt werden? Die Ausschreibung für diese Stelle kann zum Beispiel nur über den Schreibtisch des Amtsinhabers Badur gehen.

Die künftige Bürgermeisterin hatte im Wahlkampf erklärt, dass sie bestimmte Aufgaben und Fachbereiche weiter leiten wolle. Insider schätzen, dass dazu auf jeden Fall die Wirtschaftsförderung gehören wird, die Katja Oldenburg-Schmidt zur Chefsache machen will.

Sie selbst hatte am Wahlabend das Thema Stadtmarketing genannt. Nach der Auflösung des Stadtmarketing-Vereins (das WOCHENBLATT berichtete) müssen neue Strukturen geschaffen werden. Auch das will Katja Oldenburg-Schmidt vor dem 1. November anpacken. Ein denkbares Modell ist dabei die Anbindung des Stadtmarketings an die Stadtverwaltung.