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CDU Buxtehude: Klares Nein zur IGS-Oberstufe

Arnhild Biesenbach und Alexander Krause begründen das Nein zur IGS-Oberstufe mit fehlenden Schülerzahlen
Die Buxtehuder CDU lehnt weiterführende Klassen ab / Entscheidung am Mittwoch

tk. Buxtehude. Die Buxtehuder CDU, Fraktion und Stadtverband, lehnen die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule (IGS) um eine Oberstufe ab. In einem WOCHENBLATT-Gespräch begründen Fraktionschefin Arnhild Biesenbach und Stadtverbandsvorsitzender Alexander Krause ihr Nein damit, das Elternbefragung und und Schülerzahlenprognose gegen die IGS-Oberstufe sprechen.

Am kommenden Mittwoch wird der Buxtehuder Schulausschuss das Thema beraten. Eine politische Mehrheit für die Oberstufe gilt schon jetzt als sicher. "Wir stimmen aber mit Nein", sagt Biesenbach. Eine Enthaltung würde als einstimmiges Ergebnis gewertet werden. Mehr als ein symbolisches Nein dürfte das jedoch nicht werden.

Für die Christdemokraten sei das "kein ideologischer Beschluss", so Krause. Die Einrichtung der IGS, basierend auf dem Elternwillen, habe die CDU schließlich mitgetragen. Weil aber 80 Prozent der jetzigen Grundschuleltern ihr Kind nicht zur IGS schicken wollen und die Schülerzahlenprognose zeige, dass es auf einen Zehnjahres-Zeitraum nur zwei sichere Oberstufenjahrgänge gebe, gibt es für die CDU keinen grund, der Oberstufe zuzustimmen. Zudem habe Buxtehude zwei Gymnasien mit Oberstufe und drei Fachgymnasien.

In einem Brief an alle Buxtehuder Schulleitungen und die Elternvertreter begründen die Christdemokraten ihre Position. "Wir wollen nicht als Neinsager und Prinzipenreiter dastehen", so Biesenbach und Krause. Theoretisch möglich wäre es, dass die Landesschulbehörde, die den Buxtehuder Antrag auf Einrichtung einer IGS-Oberstufe genehmigen muss, das Vorhaben ablehnt. Bei der rot-grünen Landesregierung, die die bildungspolitischen Ziele vorgibt, rechnet die CDU aber nicht damit.

• Der Buxtehuder Schulausschuss tagt am Mittwoch, 8. Juli, um 18.15 Uhr im Stadthaus.