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Das neue Buxtehuder Stadtmarketing bekommt erste Konturen

Für die künftige Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt ist das Stadtmarketing von großer Bedeutung (Foto: oh)

tk. Buxtehude. Die künftige Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt wird die Bereiche Kultur, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing selbst übernehmen. Das hat sie im Wahlkampf angekündigt und setzt diese Neuordnung der Verwaltung in die Tat um. Damit werden auch die Konturen des neuen Stadtmarketing klarer: "Die Stadt bildet das Dach und darunter werden unterschiedliche Segmente ausgebildet." Das könnten etwa Bereiche wie Veranstaltungen oder überregionales Marketing sein. Zum 1. Januar 2015 will die neue Bürgermeisterin Konzept, Mitstreiter und konkrete Ziele beisammen haben.

Ein runderneuertes Stadtmarketing wurde notwendig, weil sich der Stadtmarketing-Verein vor kurzem aufgelöst hat. Ein Neuanfang war dabei Teil des Auflösungsbeschlusses (das WOCHENBLATT berichtete).

Katja Oldenburg-Schmidt hat bereits viele Gespräche mit Akteuren geführt, um möglichst viele von ihnen an einen Tisch zu bringen. Ihr erstes Fazit: "Viele wollen sich einbringen."

Dabei denkt die künftige Verwaltungschefin auch daran, den Schwung, den der Stadtmarketingprozess vor rund zwölf Jahren beim Startschuss hatte, wiederzubeleben. Damals hatten sich viele Bürger mit Ideen eingebracht. Allerdings: Viele blieben enttäuscht auf der Strecke.

Das soll sich so nicht wiederholen. Oldenburg-Schmidt: "Ich werde klar sagen, was geht und was nicht." Es sollen keine Luftschlösser gebaut werden - wie einst die Idee von der Überdachung des Stavenorts - die mangels Geld nie umgesetzt werden.

Die Bürgermeisterin als Stadtmarketing-Chefin will Jahr für Jahr Schwerpunkte setzen und jeweils ein Feld intensiv beackern. "So bündeln wir unsere Kraft am besten." Klein anfangen, um dann größer zu werden, sei ein gutes Motto. Wobei das neue Stadtmarketing als Teil von städtischer Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus mehr Ressourcen zur Verfügung hat als ein Verein.