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Haushalt 2018: Buxtehude will im kommenden Jahr viel Geld investieren

Katja Oldenburg-Schmidt (Foto: tk)
Bürgermeisterin stellte die Zahlen für den Etat 2018 vor

tk. Buxtehude. "Die Stadt steht gut da", sagte Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt als sie im Rat am Montagabend die Zahlen für den Haushalt 2018 vorstellte. Bei der Formulierung musste sie selber schmunzeln. "Das sage ich jedes Jahr." Ein Blick auf die Pro-Kopf-Verschuldung zeigt aber deutlich, dass es der Hansestadt in der Tat gut geht: In Buxtehude liegt diese Kennzahl bei 545 Euro pro Einwohner. Im Land sind es 960 Euro. "Sie haben Spielraum zum Gestalten", so Oldenburg-Schmidt zum Rat,

Der Haushaltsentwurf weist im Ergebnishaushalt (der Etat, aus dem unter anderem Personal und Sachmittel bezahlt werden) einen Fehlbetrag von 650.000 Euro aus. In den vergangenen Jahren wurde dieser Fehlbetrag aber erwirtschaftet. 2016 sogar mit einem Plus von 3,3 Millionen Euro.

Das Jahr 2018 wird ein Jahr großer Investitionen werden, machte die Bürgermeisterin deutlich. Allein sechs Millionen Euro fließen in Bauinvestitionen. Die Schulen müssen saniert, die Halle Nord erneuert werden. Für 700.000 Euro will die Stadt Grundstücke kaufen. Rund 9,1 Millionen Euro werden alle Investitionen zusammen kosten. Weil der Großteil über Kredite finanziert wird, muss der Landkreis als Aufsichtsbehörde den Haushalt genehmigen. "Er ist aber genehmigungssfähig", so Oldenburg-Schmidt. Denn die Rücklage der Stadt beträgt 35 Millionen Euro.

Der Schuldenabbau soll auch 2018 weiter vorangehen. In den Jahren 2013 bis 2017 hat Buxtehude Schulden in Höhe von 8,9 Millionen Euro abgebaut. Der Schuldenstand beträgt im kommenden Jahr rund 21,8 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2021 sollen weitere 6,4 Millionen Euro getilgt werden.

Bei den Einnahmen, vor allem bei der Gewerbesteuer, rechnen die Finanzexperten vorsichtig. Als Einnahmen werden 23 Millionen Euro eingeplant. Beim Einkommenssteueranteil sind es 23,3 Millionen Euro.

"Ich bin auf die Haushaltsberatungen gespannt", sagte Katja Oldenburg-Schmidt. "Es kommt auf Sie und ihren Gestaltungswillen an", gab sie dem Rat mit auf den Weg.