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Nach dem "Arena"-Aus: Neue Sporthalle nicht gänzlich vom Tisch

Nach dem "Arena"-Aus könnte trotzdem an einer neuen Sporthalle geplant werden (Foto: oh)

tk. Buxtehude. Nach der Arena ist vor der Arena. Nach dem Aus für die von Spenden und privaten Sponsoren finanzierte "Arena Buxtehude" sind anderthalb Monate vergangenen. Konkrete Nachfolgepläne gibt es nicht. Wohl aber Gedankenspiele, wie es weitergehen könnte. Nach einer Schrecksekunde müsse man neu überlegen, sagte Buxtehdues Bürgermeister Jürgen Badur nach dem Ende der "Arena"-Pläne

Es gibt mehrere Gründe, warum an der Apensener Straße am Ortsausgang Buxtehudes weiter geplant werden sollte. Zum einen: Der SV Ottensen braucht einen Sportplatz. Der ist mit dem "Arena"-Aus vorerst vom Tisch.
Und: Noch stehen Landesmittel bereit, die zum Bau des Kreisverkehrs für die Multifunktionshalle eingeplant waren.Rund 480.000 Euro wollte das Land für den Kreisverkehr bezahlen. Der hätte gleichzeitig auch das bestehende Gewerbegebiet vernünftig angebunden. "Diesen Betrag sollten wir retten", sagt Badur heute. Außerdem: Der notwendige Sportplatz für den SV Ottensen, die bisherigen Flächen wären in die "Arena" aufgegangen, muss ebenfalls erschlossen werden. Der bereits bestehende Sportplatz war auf Grund der fehlenden Anbindung nur geduldet worden.
Ein Ansatz: Die Flächen zwischen Stadtrand und Beginn des Gewerbegebietes sind planerisch eine bunte Gemengelage und als Gewerbe, Sport und Landwirtschaft ausgewiesen. Die Politik könnte beschließen, die bislang noch grünen Wiesen neu zu überplanen. Und dabei die Interessen des SV Ottensen berücksichtigen.
Nicht zu vergessen: Die Stadt hatte bereits Flächen für die "Arena"-Erschließung gekauft. Etwa für ein Regenrückhaltebecken. Außerdem wurden Verträge über die Pacht von Flächen abgeschlossen, die als Parkplätze nötig waren.
Die Voraussetzungen für eine neue Planung sind gegeben. Ob das eine kleine "Arena" oder eine Sporthalle wird, vielleicht nur ein Sportplatz für den SV Ottensen steht gegenwärtig in den Sternen. "Perspektivisch kann man etwas anpacken", sagt Jürgen Badur.