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OsteMed-Fusion: Zeven bleibt in den roten Zahlen

Das Krankenhaus in Zeven ist auf Dauer nicht wirtschaftlich zu betreiben, so die Erkenntnis im Rotenburger Kreishaus (Foto: Rotenburger Rundschau)

tk. Stade. Wer übernimmt die defizitären OsteMed-Kliniken in Bremervörde und Zeven? Die Elbe Kliniken gehören zu den insgesamt sechs Interessenten für eine Fusion.

In einer Pressemitteilung des Landkreises Rotenburg, zurzeit alleiniger Eigentümer der beiden Krankenhäuser, steht ein entscheidender Satz: "Es hat sich aus Sicht der Interessenten leider gezeigt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb des Krankenhauses in Zeven langfristig nicht möglich ist." Das hatten Insider schon geahnt.

Rotenburgs Landrat Luttmann will jetzt mit dem niedersächsischen Sozialministerium reden, das für die Krankenhausplanung zuständig ist. Wie stellt sich Hannover die Versorgung vor?
Wann eine Entscheidung über eine Übernahme oder andere Kooperation fällt, ist offen. Derzeit werden "Sondierungsgespräche" geführt. Erst danach werde über konkrete Verhandlungen entscheiden.

Für die Elbe Kliniken ist die Erkenntnis aus Rotenburg, dass Zeven wohl dauerhaft in den roten Zahlen steckt wichtig. Denn: Am Standort Bremervörde, mit dem das Krankenhaus in Stade bereits seit Jahren eng zusammenarbeitet, haben die Elbe Kliniken Interesse. An Zeven - das wurde immer kommuniziert - nicht.