Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Agrens Premiere in Buxtehude

Ein strahlendes Paar bei der Dienstwagen-Übergabe: Ulrika Agren und ihr Freund Henrik Toft Hansen (Foto: oh)
bc. Buxtehude. Eigentlich müssten sich die Macher des Buxtehuder SV beim HSV Handball bedanken. Der Männer-Bundesligist war es nämlich, der den dänischen Kreisläufer Henrik Toft Hansen zur neuen Saison unter Vertrag genommen hat. Andernfalls hätte sich die schwedische Nationalspielerin Ulrika Agren, die in der vergangenen Saison für den dänischen Club Randers HK auf Torejagd ging, wohl nie für einen Wechsel zum BSV entschieden.

Agren und Toft Hansen sind seit zwei Jahren ein Paar. Agren wechselte aus Liebe nach Deutschland. Am Dienstag feierte der knallblonde Neuzugang Premiere. Erstmals in Diensten des BSV stattete sie der Estestadt einen Besuch ab. Ihr Terminkalender war rappelvoll: Dienstwagen abholen, Termin mit der Krankenkasse, Konto einrichten bei der Sparkasse. „Ich bin froh, die wichtigsten Dinge erledigt zu haben. Der BSV hat mir toll geholfen. Jetzt geht es in die Wohnung, um dort Ordnung zu machen“, sagte Ulrika Agren im Rahmen eines Pressetermins im Autohaus "Ford Tobaben".

Tobaben-Geschäftsführer und BSV-Sponsor Jan Busse begrüßte Ulrika Agren persönlich mit einem Blumenstrauß und einem Ford Fiesta. Den Wagen kann sie gut gebrauchen. Gemeinsam mit ihrem Freund Henrik hat Agren in Hamburg-Othmarschen eine Wohnung gemietet. „Im letzten Jahr musste Henrik immer 40 Minuten nach Kopenhagen zum Training fahren, jetzt bin ich wohl mal mit Pendeln dran“, so die sympathische Schwedin.

Zunächst einmal will sie sich möglichst schnell in der neuen Mannschaft einleben und die Sprache lernen. Mit dem BSV möchte die Kreisläuferin um Titel mitspielen und am liebsten wieder die Champions League erreichen.

Viermal hat Ulrika Agren im Europapokal schon gegen Buxtehude gespielt: in der vergangenen Saison mit Randers HK in der Königsklasse: "In Buxtehude sind immer viele Fans und gute Stimmung. Ich freue mich, vor diesen Fans spielen zu können.“