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Ein Wasserballer zum Anfassen

Marco Stamm mit Buxtehuder Wasserball-Nachwuchs (Foto: BSC)

Tipps vom Nationalspieler Marco Stamm für Buxtehuder Nachwuchswasserballer Buxtehude


ig. Buxtehude. "Nationalspieler Marco Stamm ist ein Typ zum Anfassen", sagt Jens Witte, Pressesprecher beim BSC Buxtehude. Nach dem Länderspiel in Hamburg bei der Weltligapartie gegen Serbien nahm sich der Ausnahme-Wasserballer viel Zeit für seine Buxtehuder Fans.

Kennengelernt hatten sich die U15-Spieler des Buxtehuder Schwimmclubs (BSC) und Marko Stamm beim eigenen Wasserballturnier im Heidebad. Plötzlich stand hinter ihnen der Berliner mit "der großen Schnauze, aber auch mit dem großen Herz", so Stamm über sich selbst und befragte die BSC-Jugendlichen zu ihren Wasserballaktivitäten. "Er gab mir Tipps, wie ich mich weiterentwickeln könne", erzählt der 15-jährige Anton Witthöft.

Nach dem Sommerturnier im Heidebad, bei dem Stamms Mannschaft den Pokal gewann, blieb der Kontakt bestehen. Erst vor drei Wochen fuhren fünf Buxtehuder Spieler auf Einladung von Stamm zum ersten Champions League-Spiel der Berliner in die Hauptstadt. Direkt am Beckenrand durften sie die Partie gegen Jug Dubrovnik (Kroatien), die mit 8:9 verloren ging, verfolgen.
Der Kontakt zwischen Stamm und den Buxtehudern wird über die sozialen Medien gepflegt. "Erst waren die Jugendlichen schüchtern, doch ich empfahl ihnen einfach, Marko zu kontaktieren", so Pressesprecher Jens Witte. Als Mitglied im Bundesligaausschuss hat Witte häufiger Kontakt mit Markos Vater, der Wasserball-Legende Hagen Stamm, und kennt daher Marko schon länger.
Den Ratschlag von Stamm, auch mit anderen zu trainieren, haben die Buxtehuder Spieler aufgenommen. "Wir fahren jeden Freitag ins Landesleistungszentrum nach Wilhelmsburg und trainieren dort mit der Hamburger Jugend", berichtet der Buxtehuder Moritz Dammann. "In der Inselparkschwimmhalle haben wir perfekte Bedingungen und lernen von Bundesligaspielern."

Für den ehemaligen Buxtehuder Tore Witte machte sich das Training in Wilhelmsburg schon bezahlt. Der Zwölfjährige reiste mit dem Nachwuchs des Zweitligisten, SV Poseidon Hamburg, zum Weihnachtsturnier des OSC Potsdam.